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Mittwoch, November 30, 2022

Nemetschek bleibt trotz gutem Halbjahr vorsichtig

Nemetschek blickt nach einem starken ersten Halbjahr weiterhin vorsichtig auf den Rest des Jahres. Im zweiten Quartal legte CAD-Spezialist beim Wachstum aus eigener Kraft noch einmal zu.

Georg Nemetschek
Der Softwarehersteller Nemetschek blickt nach einem starken ersten Halbjahr weiterhin vorsichtig auf den Rest des Jahres. Im zweiten Quartal legte der auf Bau- und Planungssoftware spezialisierte Anbieter beim Wachstum aus eigener Kraft im Vergleich zum Jahresbeginn zwar noch einmal zu, behält seinen Jahresausblick aber dennoch bei, wie das TecDax-Unternehmen am Freitag mitteilte. Von April bis Juni zog der Umsatz auch dank Übernahmen und des günstigen Euro im Jahresvergleich um ein Drittel auf 68,6 Millionen Euro an. Im ersten Halbjahr hatte das Wachstum ohne Zukäufe und Wechselkurseinflüsse 11,6 Prozent betragen – und war damit stärker als die als Jahresziel ausgegebene Spanne von 6 bis 9 Prozent. An dieser Prognose hält Vorstandschef Patrik Heider jedoch fest. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) kletterte im zweiten Jahresviertel um 22,6 Prozent auf 15,2 Millionen Euro. Unter dem Strich stand wegen einer höheren Steuerquote und gestiegener Abschreibungen auf Firmenwerte ein geringeres Plus von 3 Prozent auf 7,1 Millionen Euro.

Im zweiten Quartal 2015 haben wir die bereits hohe Wachstumsdynamik aus dem ersten Quartal nochmals verstärkt“, sagte Heider. Vor allem in den USA konnte Nemetschek wegen der Übernahme der Firma Bluebeam deutlich wachsen. Heider beließ es aber bei der Prognose. Der Umsatz soll 262 bis 269 Millionen Euro erreichen, das Ebitda 62 bis 65 Millionen. (dpa)

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