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Mittwoch, November 30, 2022

Maxdata setzt auf Distributions-Modell

Acht Monate nach seinem Neustart in Deutschland sieht sich Maxdata auf einem guten Weg: Ein erster Distributor wurde gewonnen. 1.000 Händler vertreiben die Produkte. Auftritt auf der CeBIT.

Maxdata-Chef Uwe Schmitz im Gespräch mit ChannelObserver
Im Juni vergangenen Jahres trat die «neue» Maxdata in die Fußstapfen des großen Vorgängers: Der Konzern, 1987 von Holger Lampatz gegründet, gehörte bis zu den Insolvenzen in 2008 und 2010 zu den größten europäischen IT-Herstellern. Seitdem bestand der Name weiter als Marke der österreichischen S&T AG. Diese vertrieb Maxdata-Produkte seitdem in Österreich und auch in der Schweiz. Die deutsche Landesgesellschaft, auch eine S&T-Tochter, startete den Vertrieb dann im Sommer vergangenen Jahres. «Maxdata ist eine Marke, die immer noch sehr bekannt ist. Gleich zu unserem Start hatten sich bereits 300 Händler registriert. Unsere Fachhändler berichten, dass der Brand immer noch ein Zugpferd ist, auch im Projektgeschäft«, betont Uwe Schmitz, Geschäftsführer der Maxdata GmbH, im Gespräch mit ChannelObserver. Natürlich ist dem Maxdata-Chef bewusst, dass es schwer wird, an die alten Glanzzeiten des Konzerns anzuknüfen. Doch das ist vielleicht auch gar nicht geplant. «Wir entwickeln uns schrittweise«, gibt Schmitz zu bedenken.

Und zumindest der erste Schritt ist getan: Mittlerweile vermarkten bereits 1.000 Händler die Produkte des Anbieters. Darüber hinaus wurde mit der Braunschweiger Action Europe ein erster Distributor gewonnen. Der Grossist vertreibt die Business-PCs der «E-Line«-Serie an den Handel. Die «Favorite«-PCs, aber auch Server, Workstations und Storage, werden von Maxdata direkt an die Partner vermarktet. «Wir konzentrieren uns auf das B2B-Segment und gehen ausschließlich indirekt«, stellt Schmitz klar. Bereits im vergangenen Jahr wurde eine Vertriebsvereinbarung mit der Synaxon AG beschlossen. Damit vertreiben alle Kooperationen der Gruppe (Akcent, iTeam, Microtrend und PC Spezialist) die Marke. Ebenfalls besteht eine Vertriebsvereinbarung mit Electronic Partner und der eigenen Systemhausgruppe Comteam.

Für den Handel gibt es mittlerweile auch ein Partnerprogramm. Autorisierte Händler erhalten unter anderem Werbekostenzuschüsse, Jahresboni, Leadgenerierung und Zahlungsziele von bis zu 60 Tagen. Zudem gibt es die Möglichkeit, sich als Servicepartner autorisieren zu lassen. «Natürlich wollen wir noch neue Partner gewinnen«, so Schmitz. Ein Auftritt auf der CeBIT im Fachhandelsbereich Planet Reseller soll zu weiterem Wachstum verhelfen. Vertreten ist das Unternehmen als Partner auf dem Messestand von Distributor Action Europe. Für die kommenden Monate erwartet Schmitz «erhebliches Wachstum auf Basis der guten Entwicklung im ersten Jahr in Deutschland.« 

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