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Freitag, Oktober 7, 2022

Logitech: Buchhaltungsprobleme mit der Distribution

Logitech muss das Ergebnis für das vergangene Geschäftsjahr verspätet einreichen. Die US-Börsenaufsicht ermittelt. Transaktionen mit einem Distributor im Fokus.

CEO Bracken P. Darrell
Peripherie-Hersteller Logitech muss die definitive Bilanz für das vergangene Geschäftsjahr 2013/14 verspätet einreichen. Gefordert ist eine Abgabe bis zum 30. Mai. Laut einer Mitteilung des Herstellers führt das Audit Committee derzeit zusammen mit unabhängigen Beratern eine Untersuchung „gewisser Buchhaltungsangelegenheiten“ in den Bilanzen früherer Jahre durch. Dies sei auch Gegenstand einer formellen Untersuchung durch die US-Börsenaufsicht SEC. Dabei ginge es unter anderem um Rückstellungen für Garantieleistungen und Goodwillabschreibungen. Im Mittelpunkt der laufenden Untersuchungen stünden die Transaktionen mit einem Distributor in den Geschäftsjahren 2007 bis 2009, so Logitech weiter. Man würde mit der SEC in vollem Umfang kooperieren, könne zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch keine Aussagen zu dem Ergebnis machen. Der Anbieter werde seine Ressourcen bündeln, um den Geschäftsbericht so schnell wie möglich nachzureichen, heißt es weiter.

Zuletzt stand Logitech vor einem erfolgreichen Turnaround: Die Kosten wurden reduziert und man verabschiedete sich von bestimmten Produktkategorien wie beispielsweise Fernbedienungen. CEO Bracken P. Darrell erklärte Tablet-Zubehör, PC-Gaming und Wireless-Lautsprechersysteme zu den neuen Wachstumssegmenten. In Folge schrieb der Hersteller überraschenderweise bereits schnell wieder schwarze Zahlen. 

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