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Samstag, Dezember 10, 2022

Kodak Alaris geht an den Start

Eastman Kodak hat das Insolvenzverfahren verlassen. An den Start geht mit Kodak Alaris ein neues Unternehmen, das 1,3 Milliarden Dollar erwirtschaften will und auch über den Channel geht.

Kodak Alaris geht an den Start
Eastman Kodak hat nach anderthalb Jahren das Insolvenzverfahren verlassen. Das Unternehmen wird sich künftig weiter auf sein Printing-Geschäft im Commercial-Segment konzentrieren. Das Geschäft rund um Personalised- und Document-Imagiging wurde dagegen an den UK Kodak Pension Plan (KPP) verkauft. Dazu gehört auch das Segment der Dokumentenscanner. Der Pensionsfund der britischen Kodak-Mitarbeiter gründete jetzt mit „Kodak Alaris“ ein neues Unternehmen, das mit rund 4.700 Mitarbeitern in 30 Staaten an den Start geht und einen jährlichen Umsatz von 1,3 Milliarden Dollar erwartet. Kodak Alaris basiert auf den beiden Geschäftsbereichen Personalised Imaging und Document Imaging. Die Unternehmenszentrale sitzt in London. Dennis Olbrich wird President des Bereichs Personalized Imaging und Dolores Kruchten wird President von Document Imaging.

Der erste Bereich richtet sich auf den B2C-Markt aus. Zum Kerngeschäft gehört „Retail Printing“, der Sofortdruck von Fotoprodukten im Einzelhandel, wie Fotobücher oder Abzüge. Weltweit ist das Unternehmen mit 110.000 Druckstationen, den Kodak Picture Kiosken, im Einzelhandel vertreten. In Europa gehören hierzu die größten Drogerie-, Supermarkt- oder Elektronikketten sowie der Fotofachhandel und die Kodak Express Partner. Zu Document Imaging gehören Scanner und Erfassungssoftware, Plattformen für das Informationsmanagement sowie Dienst- und Supportleistungen. Dieser Bereich vermarktet seine Produkte und Lösungen auch über den Channel. Laut Dolores Kruchten ist der Konzern an der Zusammenarbeit mit weiteren Partnern interessiert, um vertikale Märkte adressieren zu können.

„Unter dem neuen Eigentümer werden wir unser Engagement zur wegweisenden Entwicklung neuer Produkte und Lösungen erhöhen. Und wir werden ein flexibles, innovatives Unternehmen sein mit noch kürzeren Markteinführungszeiten“, ist Dolores Kruchten überzeugt. 

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