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Dienstag, Dezember 6, 2022
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IBM nimmt Direktvertrieb an die Leine

Mitarbeiter des Direktvertriebs von IBM sollen ihre Provisionen künftig nur noch erhalten, wenn sie bei Deals mit globalen Großkunden mit dem Channel zusammenarbeiten.

IBM nimmt Direktvertrieb an die Leine
IBM stärkt seinen Channel: Mitarbeiter aus dem Direktvertrieb erhalten bei Geschäften mit globalen Großkunden nur dann noch Provisionen, wenn sie mit dem Channel zusammenarbeiten, berichtet channelweb.co.uk. Die wichtigsten Partner in Großbritannien seien über die Änderungen bereits informiert worden. Auf Grund dieser Maßnahme seien für den Channel zusätzliche Geschäfte in der Größenordnung von sechs Milliarden Dollar weltweit möglich. In Großbritannien werde Big Blue nur noch mit 23 bis 27 Unternehmen Direktgeschäfte betreiben, kündigt IBM-Manager Stephen Leonard an. Ein spezielles Programm, das diese Änderungen festschreibe, sei in Arbeit. Durch diesen Schritt könnte der Hersteller seine Sales-Kosten reduzieren, so das Magazin weiter. 

Rob Tomlin von der britischen Azlan sagt, dass diese Veränderungen „sehr positiv“ für Partner seien. Es sei ein Anreiz für Partner, künftig mit IBM zusammenzuarbeiten. „Der Vertrieb über Partner ist effektiver, weil sie dem Kunden ein Ecosystem an Produkten anbieten können“, so Tomlin.Eine ähnliche Maßnahme kündigte Hewlett-Packard zum Jahresanfang an. CEO Meg Whitmann drohte Vertriebsmitarbeitern sogar mit der Kündigung, wenn Partner nicht in die Geschäfte eingebunden würden (ChannelObserver berichtete). 

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