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Freitag, April 16, 2021

HP will aggressiv im Server-Markt vorgehen

Der Umsatz mit x86-Servern ging bei HP im zweiten Quartal um 12 Prozent zurück. HP-CEO Meg Whitman kündigt jetzt ein aggressives Vorgehen an - auch gegen den Wettbewerber Dell.

Nach der Vorlage der Bilanz für das zweite Quartal kündigt HP-CEO Meg Whitman ein „aggressives Vorgehen“ im Server-Markt an. Der Umsatz mit Industrie-Standard-Servern ging im Vergleich zum Vorjahresquartal um zwölf Prozent zurück. Zuletzt hatte Hewlett-Packard Marktanteile an den Wettbewerber Dell verloren. „Das müssen wir einfach besser machen. Wir werden unser Geschäftsmodell optimieren und unserem Sales-Team und dem Channel neue Tools zur Verfügung stellen. Dazu gehört auch ein besseres Pricing“, so Whitman in einer Telefonkonferenz mit Wall-Street-Analysten, berichtet der US-Dienst crn.com. Die „sehr aggressiven Preise des Wettbewerbs“, unter anderem von Dell, akzeptiere sie nicht als Entschuldigung für den Umsatzrückgang. HP hätte einige Deals aufgrund des Preises abgelehnt. CEO Whitman kündigte an, die Preispunkte im unteren Server-Produktbereich zu überprüfen. Der Erfolg dieser Maßnahmen würde sich später im Jahresverlauf zeigen. 

Der Umsatz von Hewlett-Packard ging im zweiten Quartal um zehn Prozent auf 27,6 Milliarden Dollar zurück. Der Gewinn schrumpfte um 32 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar. Die Zahl der abgesetzten Desktops ging um 18 Prozent zurück, die der Notebooks sogar um 24 Prozent. Die Drucker-Verkäufe brachen um 11 Prozent ein. Der Umsatz im Bereich Storage war um 13 Prozent rückläufig. Trotzdem zeigte sich Whitman in ihrem Ausblick optimistisch und sprach von „Fortschritten, die bereits gemacht wurden.“

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