Der Umsatz von HP sank im vierten Quartal, das im Oktober zu Ende ging, im Jahresvergleich um 2 Prozent auf 28,4 Milliarden Dollar. Der Gewinn schrumpfte um 5,9 Prozent auf 1,33 Milliarden Dollar. Im Gesamtjahr gingen die Erlöse um ein Prozent auf 111,5 Milliarden Dollar und der Gewinn um zwei Prozent auf rund fünf Milliarden Dollar zurück. Nur das PC-Geschäft entwickelte sich im vierten Quartal positiv. Die Quartalserlöse legten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um vier Prozent auf 8,95 Milliarden Dollar zu. Bei Druckern schrumpften die Umsätze dagegen um 5 Prozent. Auch in den weiteren Geschäftsbereichen Enterprise Group (-4 Prozent), Enterprise Services (-7 Prozent), Software (-1 Prozent) und Financial Services (-1 Prozent) waren die Erlöse rückläufig.
Trotz der schwachen Resultate ist CEO Meg Whitman nach wie vor davon überzeugt, dass der „Turnaround“ nach Plan verlaufe. Die Konzernchefin betonte gegenüber Wall Street-Analystin, dass sie keinerlei Kaufzurückhaltung aufgrund der Ankündigung, sich in zwei separate Firmen aufzuspalten, spüre. Dies würden auch die Zahlen zum vierten Quartal belegen. In den ersten 18 Stunden nach dieser richtungsweisenden Ankündigung, künftig mit Enterprise und Inc. zwei getrennte Firmen an den Start zu bringen, habe HP direkt mit 38.000 Kunden und 69.000 Partnern gesprochen. „Alle waren der Meinung, dass sich dadurch bessere Geschäftschancen ergeben und wir schneller auf Marktgegebenheiten reagieren können“, so Whitman weiter.