10.8 C
Flensburg
Dienstag, April 16, 2024

HP kauft Cloud-Provider Eucalyptus

HP übernimmt den Cloud-Spezialisten Eucalyptus, der vom früheren MySQL-CEO Marten Mickos geleitet wird. Der Deal könnte die größte Akquisition für HP-Chefin Meg Whitman sein.

Hewlett-Packard übernimmt Eucalyptus, um das Geschäft rund um Hybrid Clouds im Unternehmensumfeld voranzutreiben, teilte der Konzern mit. Das Start-up vertreibt Open-Source-Software für den Aufbau von privaten und hybriden Cloud-Umgebungen. Die Firma wird von dem früheren MySQL-CEO Marten Mickos geführt und unterhält enge Beziehungen zu Amazon Web Services (AWS). So wird Application Programming Interfaces (APIs) von AWS unterstützt. Wenn die Übernahme abgeschlossen ist, soll Mickos als Senior Vice President und General Manager die Cloud-Geschäfte von HP leiten. Mickos wird direkt an HP-Chefin Meg Whitman berichten. Zu den finanziellen Details wurden keine Angaben gemacht. US-Medien gehen allerdings von einem Kaufpreis von knapp unter 100 Millionen Dollar aus. Damit wäre dies die größte Akquisition für Whitman, nachdem sie vor rund drei Jahren den Chefposten bei Hewlett-Packard übernommen hatte. Die Übernahme soll im vierten Quartal des Fiskaljahres abgeschlossen sein.

„Mit Marten werden wir die Cloud-Strategie, die wir seit mehr als drei Jahren verfolgen, verstärken und beschleunigen. Diese Strategie besteht darin, unseren Kunden zu helfen, quelloffene hybride Cloud-Umgebungen aufzubauen, zu nutzen und zu steuern“, betont Whitman.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

IFA ändert Markenauftritt

Das allseits bekannte rote IFA-Logo hat ausgedient. Die Messemacher verpassen der Ausstellung einen komplett neuen Markenauftritt.

Telekom-Chef mahnt schnellere Genehmigungen von Mobilfunk-Masten an

Um beim Handynetz-Ausbau weiter voranzukommen, mahnt Telekom-Chef Tim Höttges schnellere Behördenverfahren an.

Studie: Mangel an IT-Fachkräften droht sich dramatisch zu verschärfen

IT-Fachkräfte werden in Deutschland schon heute dringend gebraucht. Eine Studie sagt eine dramatische Verschärfung der Lage voraus. Doch wie könnte die Lücke auf dem Arbeitsmarkt geschlossen werden?