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Sonntag, Juli 3, 2022

GoPro steckt tief in der Krise

Der Umsatz von GoPro brach im wichtigen Schlussquartal um 31 Prozent ein. Jetzt halbiert der Spezialist für Action-Kameras seine Modellpalette.

GoPro steckt tief in der Krise
Überraschend schwache Quartalszahlen haben den Action-Kamera-Spezialisten GoPro an der Börse unter Druck gebracht. Von Oktober bis Dezember brachen die Erlöse um 31 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 436,6 Millionen Dollar ein, wie die kalifornische Firma am Mittwoch mitteilte. Unter dem Strich machte Gopro einen Verlust in Höhe von 34,5 Millionen Dollar. Im Vorjahr hatte das Unternehmen noch 122,3 Millionen Dollar verdient. Die Ergebnisse fielen deutlich schlechter aus als von Analysten erwartet. Zudem enttäuschte auch der Ausblick für das neue Geschäftsjahr. Die Aktie stürzte nachbörslich zeitweise um über 20 Prozent ab. GoPros kleine Kameras werden unter anderem von Surfern, Radfahrern oder Extremsportlern genutzt.

Der Action-Kamera-Spezialist GoPro setzt nach dem Geschäftseinbruch auf teurere Modelle, um seine Finanzen aufzubessern. GoPro wird künftig nur noch drei Kameras zu Preisen zwischen 200 und 500 Dollar verkaufen, drei andere Varianten, die zum Teil günstiger waren, werden eingestellt. (dpa)

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