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Freitag, Januar 9, 2026

Cisco: Lieferkettenprobleme lassen nach

Der US-Netzwerkausrüster Cisco hat im jüngsten Quartal dank nachlassender Probleme bei der Chip-Versorgung besser als erwartet abgeschnitten.

Der US-Netzwerkausrüster Cisco hat im jüngsten Quartal dank nachlassender Probleme bei der Chip-Versorgung besser als erwartet abgeschnitten. In den drei Monaten bis Ende Juli stagnierten die Erlöse im Jahresvergleich bei 13,1 Milliarden Dollar (12,9 Mrd Euro), wie Cisco am Mittwoch nach US-Börsenschluss mitteilte. Der Gewinn sank um 6 Prozent auf 2,8 Milliarden Dollar. Experten hatten mit einem deutlich stärkeren Rückgang gerechnet.

Cisco-Finanzchef Scott Herren erklärte, dass der Konzern die Belastungen durch die weltweit gestörten Lieferketten inzwischen besser bewältige. Als Hersteller sogenannter Router und Switches für Internet- und Datenverkehr und Anbieter des Videokonferenz-Dienstes Webex hatte Cisco in der Pandemie zunächst vom Trend zum Homeoffice profitiert. Doch in den vergangenen Quartalen litt das Geschäft unter einem Mangel wichtiger Bauteile – insbesondere Computerchips.

Mittlerweile hat sich die Versorgungslage aber etwas entspannt und der Ausblick wieder aufgehellt. So stellt Cisco für das laufende Vierteljahr ein Umsatzwachstum von 2 bis 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr in Aussicht. Im gesamten neuen Geschäftsjahr 2023 erwartet Cisco eine Steigerung der Erlöse um 4 bis 6 Prozent. Damit zeigte sich das Unternehmen optimistischer als an der Wall Street erwartet. Die Aktie reagierte nachbörslich mit einem Kurssprung um 4 Prozent. Im laufenden Jahr liegt der Kurs mit rund einem Viertel im Minus. (dpa)

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