Ping Identity integriert Zero-Knowledge-Biometrie nach Übernahme von Keyless

Ping Identity übernimmt Keyless und bringt Zero-Knowledge-Biometrie in seine Plattform – für schnelle, sichere und datenschutzfreundliche digitale Identitätsprüfung.

Ping Identity hat die Übernahme des Biometrie-Spezialisten Keyless abgeschlossen und erweitert seine Identitätsplattform damit um Zero-Knowledge-Biometrie. Die Technologie richtet sich insbesondere gegen zunehmend verbreitete KI-gestützte Identitätsangriffe und soll Unternehmen eine zusätzliche Schutzschicht für digitale Interaktionen bieten.

Keyless ermöglicht eine geräteunabhängige, kryptografisch abgesicherte biometrische Authentifizierung und Re-Verifizierung, die in weniger als 300 Millisekunden erfolgt. Da biometrische Daten dabei nicht in rekonstruierbarer Form gespeichert werden, können Unternehmen ihre Nutzer erneut verifizieren, ohne sensible Informationen offenzulegen. Dies soll unter anderem helfen, Deepfakes, Identitätsdiebstahl und Kontoübernahmen wirksam abzuwehren.

Wie Ping-Identity-CEO Andre Durand erläutert, unterstützt die Integration von Keyless eine widerstandsfähige und gleichzeitig benutzerfreundliche Authentifizierung. Keyless-Mitgründer Andrea Carmignani betont zudem, dass Zero-Knowledge-Biometrie die Identität eines Nutzers über die gesamte Customer Journey hinweg überprüfbar macht – vom Onboarding über den Zugriff bis zur Wiederherstellung eines Kontos.

Die Keyless-Technologie ist ab sofort für Kunden von Ping Identity verfügbar. Angaben zu den finanziellen Konditionen der Übernahme wurden nicht veröffentlicht.

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