Blackberry vor massivem Stellenabbau

Bei Smartphone-Anbieter Blackberry müssen bis zu 40 Prozent der Mitarbeiter gehen. Die Entlassungswelle kommt kurz nach der Ankündigung, „strategische Optionen zu prüfen.“

Auf der Firmenwebsite von Blackberry gibt es keine offiziellen Meldungen über die Stellenstreichungen. Zu finden ist nur eine Ankündigung über das neue Smartphone „Z30“ das mit dem neuen Betriebssystem „Blackberry 10“ läuft. Bis zu 16 Stunden Laufzeit, zwei Kameras und ein Fünf-Zoll-Bildschirm bringt das neue Smartphone. Ein letzter Rettungsanker, doch noch irgendwie die Wende zu schaffen. Doch erst einmal müssen offensichtlich weiter Kosten gespart werden: Bis zu 40 Prozent müssen das Unternehmen verlassen müssen, berichtet das Wall Street Journal. Von den massiven Kürzungen sollen alle Abteilungen betroffen sein. Zuletzt hatte der Konzern die Zahl der Mitarbeiter mit 12.700 angegeben. Das Unternehmen selbst dementierte den Bericht nicht.

Zuletzt hatte der Konzern angegeben, „strategische Optionen“ zu prüfen. Dazu gehöre auch ein Verkauf des Unternehmens. Aus eigener Kraft scheint sich der Hersteller nicht mehr retten zu können, denn er verliert weiter Marktanteile: Nach 7,7 Millionen Geräten im zweiten Quartal 2012 konnte der Anbieter im gleichen Zeitraum 2013 nur noch 6,8 Millionen Geräte absetzen. Der Marktanteil verringerte sich von 4,9 auf 2,9 Prozent.

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