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Samstag, Juni 19, 2021

Allied Telesis: «Menge an Partnern bisher noch nicht erreicht»

Allied Telesis hat nach seinem Comeback noch nicht die Menge an Partnern erreicht, die sich der Netzwerk-Spezialist vorgenommen hat. Jetzt gibt es eine neue Initiative und einen Ausbau der Präsenz.

Christian Rannetshauser
Lange Zeit war es ruhig um den Netzwerk-Spezialisten Allied Telesis, der 1987 in Japan gegründet wurde. Der Anbieter ist auf sichere IP/Ethernet-Zugangslösungen und IP Triple-Play-Netzwerke über Kupfer- und Glasfaser-Zugangsinfrastrukturen spezialisiert. Vor drei Jahren waren nur noch rund 20 Partner in Deutschland dabei. Deswegen wurde ein neues dreistufiges Partnerprogramm aufgesetzt. «Unser Fokus liegt nach wie vor auf Kommunikation und Aufklärung. Die Menge an Partnern, die wir uns vorgenommen hatten, konnten wir bisher noch nicht erreichen. Deshalb wird es im kommenden Jahr die europaweite ‚Initiative Partnergewinnung‘ geben», berichtet Christian Rannetshauser.  Als neuer Director EMEA Channel soll der ehemalige Avnet-Manager Allied Telesis zurück auf den Radar zu bringen. Hierzu soll das für 2020 geplante Democenter in München ebenso beitragen wie der kontinuierliche Ausbau regionaler Präsenz. So hat Allied Telesis in diesem Jahr allein für den Raum Norddeutschland drei Netzwerk-Profis für den Pre- und Post-Sales-Support gewinnen können. Im vierten Quartal eröffnet die Allied-Telesis-Niederlassung in Berlin, in der sich zunächst fünf MitarbeiterInnen um alle Aspekte des indirekten Vertriebs, Schulungen und Services kümmern sollen. Eine weitere Niederlassung in Düsseldorf soll bald folgen.

Ergänzend zu den Netzwerkprodukten, die vielfach auch in kritischen Infrastrukturen zum Einsatz kommen, bietet Allied Telesis seinen Partnern und deren Kunden inzwischen einer Reihe von Dienstleistungen an. Diese reichen von der Fernüberwachung und Managed Services über 24/7/365 Live-Betrieb bis hin zum Netzwerkmanagement vor Ort. «Wir nehmen es wichtiger denn je, unsere Partner zielgerichtet zu schulen, aus- und weiterzubilden. Zum einen in der reinen Technologie, aber auch durch Know-how-Vermittlung zu monetären und betriebswirtschaftlichen Aspekten und nicht zuletzt im Bereich der Prozessautomatisierung. Ein Fokus liegt beispielsweise auf automatisierten Abläufen bei Konfigurationsprozessen und bei der Ressourcenvergabe», so Rannetshauser weiter.

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