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Donnerstag, Februar 5, 2026

Diese IT-Firmen fallen beim Datenschutz durch

Die Electronic Frontier Foundation (EFF) nimmt die Datenschutz-Politik von IT-Konzernen unter die Lupe. Kritik gab es vor allem an fünf Firmen.

Datenschutz-Aktivisten aus den USA haben Apple, Adobe und Yahoo ein besonders gutes Datenschutzniveau bescheinigt. Die Electronic Frontier Foundation (EFF) nahm für die Untersuchung die Datenschutz-Politik von 24 Online-Unternehmen und Cloud-Anbietern unter die Lupe. Auch der Online-Speicherdienst Dropbox, die Blogplattform WordPress und der Wikipedia Betreiber Wikimedia bekamen mit fünf von fünf möglichen Punkten die Bestnote. Am schlechtesten wurde WhatsApp bewertet. Der Kurzmitteilungsdienst erhielt lediglich einen Punkt, obwohl der Dienst nach der Übernahme durch Facebook nun mit besseren Ressourcen zum Schutz der Daten ausgestattet sei. Für WhatsApp spreche lediglich, dass man dort Hintertüren für Behörden ablehne. Bei den vier anderen Kriterien fiel der populäre Messenger durch. Bei den fünf Kriterien ging es zu einen darum, ob ein Dienst sich an den besten Verfahren orientiere, die von der Branche akzeptiert seien. Außerdem spielte eine Rolle, ob ein Dienst die Nutzer über staatliche Daten-Anfragen und Speicherfristen informiere, staatliche Begehren zum Entfernen von Inhalten offenlege und Hintertüren in den Systemen für staatliche Stellen ablehne.

Bei Google und Amazon bemängelte die EFF in der am späten Mittwoch veröffentlichen Studie fehlende Informationen für Nutzer über Datenanfragen der Behörden sowie über die Datenspeicherung. Bei Facebook und dem Karriere-Netzwerk LinkedIn sieht die EFF Defizite bei Informationen über Behörden-Anträge zum Entfernen einzelner Inhalte.

Twitter verpasste mit vier von fünf Punkten eine Bestnote, weil der Dienst seine Anwender nicht über Daten-Anfragen von staatlichen Stellen informiert. Bei Microsoft (3 von 5) wurden fehlende Informationen zur Speicherfrist bemängelt. Außerdem informiere der Software-Konzern nicht von sich aus über Löschungs-Ersuchen staatlicher Stellen. Auch der in Startup-Unternehmen populäre Dienst Kommunikationsdienst Slack erhielt nur drei von fünf Punkten. (dpa)

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