Cyberport kündigt Expansion im Filialgeschäft an

Cyberport kündigt die Eröffnung weiterer stationärer Filialen an. Der Umsatz soll auf über eine halbe Milliarde Euro steigen. Multichannel gewinne an Bedeutung.

Der Münchener Burda-Verlag expandiert mit seinem Online-Elektronikhändler Cyberport verstärkt in den stationären Einzelhandel. Geplant ist die Eröffnung weiterer Ladengeschäfte. „Cyberport hat bereits 14 Stores, beispielsweise in Berlin, Köln, Dresden, München sowie Wien. Wir werden in Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern in hochfrequentierten Lagen weitere Stores aufmachen“, kündigt Burda-Digitalchef Stefan Winners im Interview mit der WirtschaftsWoche an. Zunächst stehe ein zweiter Laden in Wien auf dem Programm. An weiteren Standorten sei der Elektronikhändler auf der Suche nach geeigneten Immobilien. Die Expansion im Filialgeschäft begründet der Burda-Manager damit, dass das Abholen online bestellter Ware für viele Kunden wichtiger werde. Bei Cyberport mache dieser Multichannel-Aspekt teilweise 30 Prozent vom Gesamtumsatz eines Stores aus. So gewinnen man Kunden, die dem E-Commerce eigentlich kritisch gegenüber stehen.

Laut Winners wird Cyberport in diesem Jahr mehr als eine halbe Milliarde Euro erwirtschaften und damit zweistellig wachsen. Trotz hoher Investitionen würde der Elektronik-Händler schwarze Zahlen schreiben und profitabel arbeiten.

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