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Freitag, September 30, 2022

UK-Distributor Widget drängt in den deutschen Markt

Der britische Peripherie-Distributor Widget will nach einer deutlichen Umsatzsteigerung in den deutschen Markt einsteigen. Zu den Kunden des Grossisten gehören neben Fachhändlern auch Etailer wie Amazon.

Widget-Gründer Mark Needham
Die steigende Nachfrage nach Wearable-Produkten ließ den Umsatz des britischen CE- und Peripherie-Distributors Widget um 129 Prozent auf 58,4 Millionen Pfund (83,2 Millionen Euro) steigen. Künftig will der Grossist die 100 Millionen-Pfund-Umsatzhürde knacken. Dieses Ziel soll über die Expansion in weitere europäische Länder erreicht werden, wie Firmengründer Mark Needham gegenüber Channelnomics betont. Explizit nimmt Widget den deutschen Markt ins Visier. Dabei soll die Niederlassung in Eindhoven als Verteiler genutzt werden. «Die Filiale liegt direkt an der deutschen Grenze. Es gibt also keinen Grund, warum wir nicht in den deutschen Markt einsteigen sollten. Ich gehe davon aus, dass sich unsere europäischen Geschäfte im laufenden Fiskaljahr verdoppeln werden», betont Needham. Im Jahr 2012 expandierte die Firma bereits durch eine Mehrheitsbeteiligung an NOW-Mobile BV nach Nordeuropa. Im Dezember vergangenen Jahres folgte eine Minderheitsbeteiligung am Stockholmer Grossisten Newgen Distribution AB.

Zu den Kunden des Distributors gehören neben Fachhändlern auch Retailer und Etailer wie beispielsweise Amazon und Dixons Retail. Zum Produktportfolio zählen Wearables, Navigationsgeräte, Soundbars oder Video-Equipment von Herstellern wie beispielsweise TomTom, Pebble, Sphero, Fitbit und Triggertrap.

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