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Freitag, August 19, 2022

Ingram: Physical Security als Chance für den Handel

Videoüberwachung, Zugangskontrolle oder Absicherung von Serverräumen fasst Ingram Micro in der Business Unit Physical Security zusammen. Die Wachstumsraten sind enorm.

Vor gut einem Jahr richtete Ingram Micro unter der Leitung von Klaus Donath die neue Business Unit zum Thema „Physical Security“ ein. Dieser Bereich setzt sich unter anderem aus den Faktoren Videoüberwachung, Absicherung vom Serverräumen und Zugangskontrolle zusammen. Die prognostizierten Wachstumsraten sind groß. So gehen die Analysten beispielsweise bei der IP-Videoüberwachung von einer jährlichen weltweiten Steigerung von 20 Prozent bis zum Jahr 2020 aus. So stand das Thema im Rahmen der 15. IM. TOP von Ingram Micro im Rahmen einer Podiumsdiskussion unter der Moderation von Markus Reuter, ChannelObserver, im Mittelpunkt.

Karl-Heinz Lutz von Juniper bestätigte während der Diskussion, dass der Abhörskandal der NSA für Netzwerk-Ausrüster auch positive Folgen habe. Die Nachfrage nach intelligenten modernen Systemen und Firewalls sei deutlich gestiegen. Auch die Anzahl der aktiv kaufenden Kunden nehme stetig zu. Er wies aber auch daraufhin, dass im Rahmen der Physical Security die Ausspähung von Unternehmen mit Hilfe von öffentlich zugänglichen Videos oder Socializing stark zunehme und unterschätz werde. Auch das Thema Datendiebstahl werde immer wichtiger. Hier schlug Juniper-Manager Lutz vor allem einen gemeinschaftlichen Ansatz vor, um diesem Thema überhaupt Herr werden zu können.

Für Thomas Fritz, Geschäftsführer von Kentix, steht vor allem der Schutz und die Kontrolle von Serverräumen im Vordergrund. Dies sei ein IT-Thema, da IT-Experten die Installation von Überwachsungs-System übernehmen würden. Der Markt sei riesig und viele Unternehmen würden ihre Serverräume bislang unzureichend absichern und schützen. Tanja Hilpert, DACH-Chefin von Axis verwies in erster Linie auf die Möglichkeiten, die heutzutage durch die IP-Videoüberwachung gegeben werde. So seien Bildqualität und Analytik der Bilder mittlerweile so gut ausgeprägt, dass auch kosteneffizient mithilfe der Kameras gearbeitet werden könne. Auch sie wies den Handel auf die Vorteile der Vermarktung hin und stellte klar, dass noch zu gut 50 Prozent analoge Kameras genutzt würden, die auf IP umgestellt werden könnten.

Der Leiter der Business Unit, Klaus Donath, stellte umfangreiche Händlerunterstützung in Aussicht. Zudem verwies er darauf, dass Ingram Micro die Reseller in diesem Bereich bei den Projekten bis hin zum Gang zum Endkunden begleiten würde. Aller Diskussionteilnehmer, auch Manfred Gügel vom Systemhaus M.N.O. Stühler GmbH, waren sich einige, dass hier die Potenziale noch lange nicht erkannt und ausgeschöpft seien. Reseller und Systemhäuser hätten gute Möglichkeiten, hier Geschäfte zu tätigen und teilweise hohe Margen einzustreichen.

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