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Donnerstag, Dezember 8, 2022
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Distributor Devil muss Restrukturierung einleiten

Große Probleme bei Distributor Devil: Der Shop ist nicht erreichbar. Die Kreditversicherer haben die Limits heruntergefahren. Eine Restrukturierung wird angestoßen und ein Investor gesucht.

„Intensive Gespräche mit Investoren“, Devil-CEO Axel Grotjahn
Distributor Devil in großen Schwierigkeiten: Seit letztem Freitag tätigt das Unternehmen keine Einkäufe mehr und nimmt auch keine Bestellungen mehr an, so der Grossist in einer Mitteilung. Der IT-Distributor reagiere damit auf die heruntergefahrenen Limite der Kreditversicherer. Die Lieferungen stünden unter Eigentumsvorbehalt der Lieferanten und seien wirtschaftlich nicht Eigentum von Devil. „Damit handelt das Unternehmen korrekt und verantwortungsvoll gegenüber seinen Lieferanten und Kunden“, heißt es in der Mitteilung weiter.

In dieser Woche stünden Klärungsgespräche mit Kreditversicherern, Banken, Kunden und Lieferanten an. „Wir sind bereits seit einiger Zeit mit Investoren im intensiven Gespräch, die uns unterstützen wollen“, so Axel Grotjahn, CEO von Devil. Über die Gesprächsergebnisse werde die Devil AG am kommenden Freitag informieren.

Nicht erwähnt werden mögliche Schwierigkeiten bei der Devil-Tochter COS. Hier sollen laut Branchengerüchten die gleichen Probleme auftreten. Als möglicher Investor soll auch die Wortmann AG angesprochen worden sein. Nach Informationen von ChannelObserver hat Devil-Gründer Karsten Hartmann bereits entsprechende Anrufe bei Wortmann-Chef Siegbert Wortmann getätigt. „Es gibt da noch nichts Konkretes“, so ein Wortmann-Sprecher gegenüber ChannelObserver. Die Wortmann AG hatte bereits in den insolventen Distributor b.com investiert und so für eine Weiterführung der Geschäfte gesorgt.

 

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