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Sonntag, Mai 22, 2022

Chancen für insolventen Disti Chips and More steigen

Laut dem Insolvenzverwalter steigen die Chancen für den insolventen Distributor Chips and More: Die Lieferanten verlängern Zahlungsziele und Garantiefälle werden bearbeitet.

Chancen für insolventen Disti Chips and More steigen
Insolvenzverwalter Thomas Kaiser ist optimistisch, was die Fortführung der Geschäfte des insolventen Speicher-Distributors Chips and More angeht: „Die Chancen für Chips and More werden jeden Tag besser“, so das erste Fazit des Insolvenzverwalters. Bei den Gesprächen mit Lieferanten konnte die Geschäftsführung des Freiburger Distributors, der vor zwei Wochen ein vorläufiges Insolvenzverfahren beantragte, erste Erfolge erzielen. Mit der Verlängerung der Zahlungsziele gewinne das Unternehmen den nötigen finanziellen Spielraum zurück. 

Für die Kunden und Händler sei es ein wichtiges Argument, dass die Garantiefälle wie gewohnt bearbeitet werden können. Sämtliche Fälle wegen Umtausch oder Reparaturen würden wie bisher abgewickelt, verspricht der Grossist. Möglich ist dies durch die Unterstützung des Servicepartners Minitec und der gesamten Chips-Belegschaft, so Geschäftsführer Jörg Gröpper. „Wir haben wichtige Schritte machen können. Diesen Weg werden wir weitergehen, damit Chips and More mit seinen Marken CNMemory und i.onik am Markt weiter präsent sein kann.“

Chips and More GmbH wurde 1998 in Freiburg i. Br. als Distributor für Speicherlösungen gegründet und positionierte sich mit dem eigenen Brand CnMemory als Anbieter von Flash-Produkten im Markt (Speicherprodukte für Digitalkameras, PCs, Notebooks, Handys und MP3 Player). Im Sommer 2011 startete die Firma mit der Eigenmarke i.onik in den Bereich der Audiogeräte.

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