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Sonntag, Mai 22, 2022

Cancom trennt sich von Pironet-Gründer

Systemhaus Cancom trennt sich von Pironet-Gründer Felix Höger. Über die Höhe der Abfindung wird noch verhandelt. Zwei Cancom-Manager rücken nach.

Pironet-Gründer Felix Höger
Nach der Übernahme des Cloud-Anbieters Pironet trennt sich Cancom von dessen Gründer Felix Höger. Man sei im Grundsatz darüber eingekommen, die Bestellung bis zum Jahresende „einvernehmlich“ aufzuheben, so das Systemhaus in einer Mitteilung. Die „finanziellen Modalitäten“, also die Höhe der Abfindung, stehen allerdings noch nicht fest. Diese werde aber zu einer einmaligen finanziellen Belastung der Pironet führen. Der Aufsichtsrat holt im Gegenzug zwei Cancom-Manager zu Pironet: Thomas Stark, der bei Cancom die Bereiche Finanzen und Controlling verantwortet, wird diese Segmente künftig auch bei Pironet leiten. Darüber hinaus rückt auch Frank Richter, bislang Senior VP der Gruppe, in den Vorstand.

Cancom hatte Pironet zum Jahresende 2013 übernommen. Die Firma fokussiert sich auf die Geschäftssegmente Cloud Computing und Content Management. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Köln wurde 1995 gegründet und beschäftigte damals mehr als 300 Mitarbeiter. Zu den Kunden zählen sowohl internationale Konzerne wie Axa, Metro und Panasonic als auch mittelständische Unternehmen wie der Fachverlag Stollfuß Medien, der Schaumstoff-Hersteller Trocellen und die Kulmbacher Brauerei. Mit der Übernahme baute Cancom sein Geschäft mit Cloud Computing weiter aus. 

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