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Samstag, Juni 25, 2022

Cancom: Pironet will Imperia loswerden

Die Cancom-Tochter Pironet will ihre 100-Prozent-Beteiligung Imperia loswerden. Bis zu fünf Millionen Euro auf den Firmenwert müssen abgeschrieben werden.

Cancom: Pironet will Imperia loswerden
Die Cancom-Tochtergesellschaft Pironet NDH will ihre 100-Prozent-Beteiligung Imperia verkaufen. Grund sei die Fokussierung von Pironet auf das Geschäft mit Rechenzentrumsdienstleistungen, teilte Cancom mit. Zudem müssten bei Imperia bis zu fünf Millionen Euro auf den Firmenwert und immateriele Vermögensgegenstände abgeschrieben werden. Der Effekt beeinträchtige aber nicht das operative Ergebnis der fortgeführten Geschäftsbereiche von Pironet, da Imperia nun als nicht fortzuführendes Geschäft eingestuft sei, so das Systemhaus weiter. Im Konzernabschluss 2014 von Cancom führen die Verkaufsabsichten zu einigen Änderungen. So fällt der Gewinn je Aktie um zwei Cent höher aus. Das Konzern-Ebita und das Konzern-Ebit verbessert sich um 1,5 Millionen Euro. Das Konzern-Ebitda hingegen verringert sich um eine Millionen Euro.

Zuletzt hatte Cancom Anfang Dezember die Trennung von Pironet-Gründer Felix Höger bekanntgegeben. Der Aufsichtsrat holte im Gegenzug zwei Cancom-Manager zum Cloud-Spezialisten: Thomas Stark, der bei Cancom die Bereiche Finanzen und Controlling verantwortet, wird diese Segmente künftig auch bei Pironet leiten. Darüber hinaus rückt auch Frank Richter, bislang Senior VP der Gruppe, in den Vorstand. (mr/dpa)

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