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Donnerstag, Februar 22, 2024

Microsoft will Volumenlizenzen über eigene Filialen verkaufen

Microsoft plant offenbar, Volumenlizenzen für Windows, Office und SQL Server über das eigene Filialnetz zu verkaufen. Die Stores sollen anscheinend profitabler werden.

Microsoft stellt in seinen eigenen Retail-Stores in den USA und Kanada neue Software und Hardware und Produkte seiner OEM-Partner vor, wie beispielsweise Windows 8-Tablets. Doch in den kommenden Monaten könnten in den Geschäften auch Volumenlizenzen für Windows, Office, SQL Server und andere Business-Produkte verkauft werden, berichtet der US-Dienst crn.com, der sich auf anonyme Quellen beruft. In 50 der über 100 Microsoft-Filialen arbeiten so genannte „Business Development Spezialisten“, die Anfragen aus dem B2B-Umfeld entgegennehmen. Derzeit werden Kunden, die nach Volumenlizenzen fragen, von diesen Spezialisten an Distributoren oder Partner verwiesen. Doch künftig könnten diese Lizenzen direkt in den Stores verkauft werden, so das Magazin weiter. Der Hintergrund: Microsoft habe die Store-Geschäftsführer bereits darüber informiert, dass die Profitabilität in den Geschäften verbessert werden müsste. Dazu soll offensichtlich der Verkauf von Business-Produkten beitragen. Der Hersteller selbst wollte sich dazu nicht äußern. „Man beteilige sich nicht an Spekulationen“, so ein Microsoft-Sprecher. Wenn der Anbieter den Plan in die Tat umsetzt, dürften die Auswirkungen auf den Channel erheblich sein. Schließlich sind viele kleinere und mittlere Partner von Microsoft auf das Geschäft mit Volumenlizenzen spezialisiert.

In Europa gibt es derzeit noch keine Microsoft-Stores. In den USA und Kanada baut das Unternehmen sein Filialnetz dagegen aus. Derzeit betreibt Microsoft in den beiden Ländern 101 Stores und hat 13 weitere Geschäfte angekündigt. Demnächst soll offenbar auch die erste Niederlassung in New York City eröffnet werden. Das Geschäft soll sich dann in der Nähe des Apple-Stores in der Fifth Avenue befinden.

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