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Sonntag, Dezember 4, 2022
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Microsoft: «Tausende Partner können Surface vertreiben»

Microsoft öffnet seinen Vertriebskanal für Surface drastisch. «Tausende» Partner sollen künftig die Geräte vertreiben können, betont der Hersteller zum Start seiner weltweiten Partnerkonferenz.

Im Vorfeld der weltweiten Partnerkonferenz (WPC) von Microsoft in Orlando war bereits durchgesickert, dass der Hersteller den Vertriebskanal für seine Surface-Tablets öffnen wird (ChannelObserver berichtete). Doch das Ausmaß ist doch einigermaßen überraschend: Während bislang nur eine Handvoll Reseller pro Land die Geräte vermarkten durfte, sollen es künftig weltweit «einige Tausend Partner sein», wie der Anbieter zum Start der Konferenz am Montag bekannt gab. Microsoft würde Systemhäuser oder Integratoren mit einem Hardware-Schwerpunkt, gerne als Vertriebspartner für Surface gewinnen, wie Brian Hall in einem Blog-Post betont. Interessierte Firmen sollten das «Partner Network Device Partner Portal» aufsuchen und dort einen autorisierten Distributor kontaktieren.

Als Microsoft vor rund zwei Jahren seine ersten Surface-Modell vorstellte, wurden die Produkte ausschließlich direkt vertrieben. Danach konnten einige «ausgewählte» Systemhäuser die Hardware im Rahmen des ARP-Programms (Authorised Reseller Program) verkaufen. Diese Vertriebspolitik wurde bis heute durchgehalten. «Wir haben die Expansion ja nicht abgelehnt. Es handelte sich um eine neue Produktkategorie für uns und wir wollten sicher gehen, die richtigen Partnerschaften einzugehen. Wir haben den Vertrieb bewusst stufenweise und berechnend aufgebaut», betont Phil Sorgen, Channel-Chef von Microsoft, gegenüber channelweb.co.uk.

Zum Start von Surface sei der Konzern nur in wenigen Märkten vertreten gewesen. Das habe sich mittlerweile grundlegend geändert. Der massive Ausbau des Vertriebskanals komme nicht zu spät, ist Channel-Chef Sorgen überzeugt. «Der Zug ist für uns natürlich nicht abgefahren. Die Nachfrage nach Surface 3 ist sehr hoch. Wir gehen nach wir vor davon aus, dass dies das Tablet sein wird, dass das Notebook ersetzen wird.» Dass einige Partner wohl müde wurden, auf das Surface zu warten und statt dessen die Tablets anderer Hersteller in ihr Programm aufnahmen, sei kein Problem: «Viele dieser Händler werden auch künftig die Produktlinien anderer Anbieter führen. Es sind trotzdem wichtige Partnerschaften für uns.»

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