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Donnerstag, April 18, 2024

IBM vermarktet Apple-Geräte an Unternehmen

Apple will seine Geräte stärker im Enterprise-Umfeld platzieren. Dafür wurde eine weitreichende Partnerschaft mit IBM abgeschlossen. Big Blue verkauft iPhones weltweit an Firmenkunden.

Apple und IBM schließen eine strategische Partnerschaft, um den Enterprise-Markt künftig mit mobilen Lösungen zu adressieren. Dazu soll eine neue Kategorie von Business-Apps entwickelt werden, die die Big Data- und Analytics-Anwendungen von IBM auf iPad und iPhone bringen sollen. Gemeinsam sollen über 100 branchenspezifische Unternehmenslösungen, inklusive nativer Apps für die mobilen Endgeräte von Apple, entwickelt werden. Darüber hinaus werden Cloud-Services von Big Blue, dazu zählen beispielsweise Device-Management, Security und Analytics, für das Betriebssystem iOS optimiert. Außerdem wird ein neuer Apple Care-Service und -Support für die Bedürfnisse von Unternehmen rund um die Uhr bereitgestellt. Und, ein weiterer entscheidender Punkt: Als Teil des exklusiven „Mobile first für iOS Abkommens“ wird IBM künftig iPhones und ipads, die um branchenspezifische Lösungen ergänzt werden, weltweit an seine Unternehmenskunden verkaufen.

Apple-Chef Tim Cook spricht von einem „radikalen Schritt für Unternehmenskunden“. Zum ersten Mal würden die Big Data Analytics-Szenarien von  Big Blue den iOS-Anwendern zur Verfügung gestellt werden. Über 100.000 Consultants und Software-Entwickler von IBM würden von der Erfahrung von Apple im Consumer-Segment profitieren. „Apple hat mit seinen Innovationen die Art, wie wir leben und denken, grundlegend verändert. Über unsere Allianz bringen wir diesen Transformationsprozess auch in den Bereich der Konzerne und Unternehmen“, ergänzt Ginni Rometty, Chairman und CEO von IBM. Erste neue Business-Apps für die Bereiche Retail, Healthcare, Banken, Reisen, Logistik und Telekommunikation sollen bereits ab Herbst zur Verfügung stehen. IBM könnte für Apple ein wichtiger Vertriebskanal werden und die Akzeptanz im Unternehmensumfeld deutlich erhöhen. Bislang steht noch nicht fest, inwieweit der Channel von IBM in die Kooperation eingebunden wird.

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