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Donnerstag, Mai 23, 2024

HP streicht bis zu 30.000 Jobs bei Enterprise

Hewlett-Packard will im Zuge seiner Aufspaltung bis zu 30.000 weitere Arbeitsplätze bei Enterprise streichen. Mit den Kostensenkungen sollen rund 2,7 Milliarden Dollar eingespart werden.

Der Computer-Riese Hewlett-Packard will im Zuge seiner Aufspaltung bis zu 30.000 weitere Arbeitsplätze streichen. Diese Restrukturierung betrifft die neue Enterprise-Organisation. Mit den Kostensenkungen sollen rund 2,7 Milliarden Dollar eingespart werden, wie der US-Konzern am Dienstag mitteilte. Hewlett-Packard ist gerade noch dabei, einen 2012 eingeleiteten Abbau von 55.000 Arbeitsplätzen abzuschließen. HP spaltet sich zum 1. November auf. Das Geschäft mit PCs und Druckern wird von den Dienstleistungen für Unternehmen abgetrennt, um den einzelnen Sparten zu mehr Wachstum zu verhelfen. Zum 31. Oktober vergangenen Jahres hatte HP insgesamt 302.000 Beschäftigte. Bei der aktuellen Abbau-Aktion sollten ursprünglich erst 25.000 Stellen gestrichen werden, in mehreren Schritten wurden 55.000 daraus. Die neuen Sparmaßnahmen würden jede weitere Restrukturierung unnötig machen, kündigte die aktuelle Konzernchefin Meg Whitman an, die Enterprise künftig führen wird.

Die Aufspaltung sollte nach bisherigen Angaben mehr als drei Milliarden Dollar an Kosten bringen – sich aber binnen einiger Jahre rechnen. Unklar ist, wie viele Stellenstreichungen dabei bereits eingeplant waren. Branchenbeobachter rechneten bereits seit einigen Monaten mit einem weiteren Stellenabbau. HP machte keine Angaben dazu, in welchem Zeitraum die zusätzlichen Arbeitsplätze wegfallen sollen. In Deutschland arbeiten nach jüngsten Zahlen 3.500 Beschäftigte in Böblingen. Weitere große Standorte sind Bad Homburg, München und Ratingen. Darüber hinaus gibt es noch eine Reihe kleinerer deutscher Standorte. Zuletzt erlebte HP im vergangenen Quartal einen deutlichen Rückgang bei Umsatz und Gewinn. Der neue Finanzchef von Enterprise, Tim Stonesifer, erwartet für das Fiskaljahr 2016 währungsbereinigt steigende Erlöse für das neue Unternehmen. (mit Material der dpa)

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