4.8 C
Flensburg
Donnerstag, Januar 1, 2026

Fusion zwischen Medimax und Notebooksbilliger geplatzt

Spektakuläre Wende: Die angekündigte Fusion zischen Medimax und Notebooksbilliger ist vom Tisch. Die beiden Unternehmen seien zu unterschiedlich, so die Begründung.

Spektakuläre Wende: Die angekündigte Fusion zischen Medimax und Notebooksbilliger ist vom Tisch. Im September hatten die beiden Unternehmen angekündigt, ein Joint Venture und eine neue Holding gründen zu wollen. Die neue Holding sollte eine Kooperation «auf Augenhöhe» sein, jede Partei einen Anteil in Höhe von 50 Prozent halten. Jetzt sind diese Pläne nur noch Makulatur:  Arbeitsgruppen beider Unternehmen hätten in den letzten Wochen intensiv an den operativen Details gearbeitet und die möglichen Synergien und die Ausrichtung des neuen Omnichannel-Unternehmens analysiert. „Die Annahme, aus einem der erfolgreichsten und beliebtesten Onlinehändler und den beratungsstarken Medimax-Märkten ein neues, erfolgreiches Unternehmen zu gestalten, hat sich dabei als nicht belastbar erwiesen“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Zu unterschiedlich seien die Gene eines Onlineunternehmens wie Notebooksbilliger mit geradezu «kultiger Start Up-Mentalität» und eines traditionellen, gewachsenen Filial- und Franchiseunternehmens wie Medimax. Im Rahmen der geplanten Zusammenführung würden beide Unternehmen vor diesem Hintergrund erhebliche Einschränkungen in den jeweils eigenen Stärken erfahren. Beide Firmen hätten sich aus diesem Grund einvernehmlich entschlossen, die Transaktion nicht weiter zu verfolgen, so das Fazit.

Durch die eigentlich geplante Fusion sollte ein Unternehmen mit mehr als 120 Standorten und einem Ziel-Umsatz von rund zwei Milliarden Euro entstehen. «Uns treibt die Vision an, das Beste aus zwei Welten zu erschaffen», sagte damals Notebooksbilliger-Chef Oliver Ahrens. Online und Offline getrennt zu denken, sei nicht mehr zeitgemäß. Das «Handelsblatt» schrieb damals, dem Elektronik-Marktführer Ceconomy (Media Markt, Saturn) könne durch den Zusammenschluss «ein schlagkräftiger Konkurrent erwachsen». 

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen

Bernstein belässt Nvidia auf ‚Outperform‘

Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für Nvidia auf "Outperform" mit einem Kursziel von 275 US-Dollar belassen.

Chaos Computer Club regt «digitalen Unabhängigkeitstag» an

Hamburg ist wieder der Nabel der Hacker-Welt. Der Chaos Computer Club lädt zum 39. Chaos Communication Congress. Dort verkündet ein Bündnis einen neuen «Unabhängigkeitstag».

Die KI geht einkaufen – voraussichtlich ab 2026

Die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz erreicht eine neue Stufe: KI-Agenten handeln nahezu autonom. Im nächsten Jahr werden die Verbraucher dem voraussichtlich erstmals begegnen: beim Einkauf.
ANZEIGE