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Freitag, August 12, 2022

Deutscher PC-Markt geht weiter zurück

Im vierten Quartal ging der deutsche PC-Markt um 5,6 Prozent zurück. Lenovo liegt an der Spitze. HP konnte im B2B-Segment zulegen.

Deutscher PC-Markt geht weiter zurück
Laut dem IT-Research und Beratungsunternehmen Gartner wurden im vierten Quartal des vergangenen Jahres in Westeuropa insgesamt 14,7 Millionen PCs verkauft. Dies entspricht einem Rückgang um 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Dabei sanken alle PC-Segmente (Desktop und Mobile). In Deutschland wurden in diesem Zeitraum insgesamt 3,2 Millionen PCs vermarktet. Das sind 5,6 Prozent weniger als im Vorjahresquartal. Während der Consumer-Bereich um 10 Prozent nachgab, fielen die Verluste im B2B-Segment mit einem Prozent nur marginal aus. „Der Launch von Windows 8.1 hatte keinen Einfluss auf die Abverkäufe in diesem Quartal. Aber die Verbesserungen im Vergleich zu Windows 8 könnten sich im B2B-Bereich in den kommenden zwölf Monaten positiv auf die Verkäufe auswirken“, so Gartner-Analystin Meike Escherich.

Lenovo bleibt trotz dieser Rückgänge mit einem Anteil von 17 Prozent Marktführer in Deutschland. HP konnte bei Business-PCs um 22 Prozent zulegen und führt das B2B- und Desktop-Segment an. Mit einem Anteil von 14,7 Prozent liegt der Hersteller hinter Lenovo auf dem zweiten Platz. Dahinter folgen Acer (14 Prozent), Asus (9,4 Prozent), Fujitsu (7,5 Prozent) und Dell. „Der deutsche PC-Markt hat sich verbessert. Im ersten Halbjahr 2013 kam es noch zu zweistelligen Rückgängen. Auch im dritten Quartal brach der Markt noch um 14 Prozent ein. Damit könnte die Talsohle jetzt erreicht worden sein“, so Escherich weiter.

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