Bitkom: Bei einem Drittel bleibt das Handy stumm

61 Prozent haben Regeln zur Handnutzung an Heiligabend – bei 13 Prozent besteht ein generelles Verbot, so der Bitkom.

Das jährliche Familienfoto vor dem Baum schießen, Last Christmas abspielen oder das Rezept für den Nachtisch nachschlagen – für die einen gehört das Handy an Weihnachten wie an jedem anderen Tag dazu, für andere trübt es die Besinnlichkeit: 49 Prozent derjenigen, die Heiligabend feiern, stört es, wenn an Weihnachten zu viel auf das Smartphone geschaut wird. Gleichzeitig möchten aber 54 Prozent ihre Smartphone-Nutzung an Weihnachten nicht einschränken – allen voran die Jüngeren zwischen 16 und 29 Jahren (65 Prozent) sowie zwischen 30 und 49 Jahren (61 Prozent). Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Bitkom-Befragung.

Insgesamt hat demnach die Mehrheit (61 Prozent) Regeln zur Handynutzung an Heiligabend – jedoch mehr oder weniger feste: Bei den meisten (53 Prozent) wird das Handy zu bestimmten Zeiten zur Seite gelegt, zum Beispiel während des Essens. Bei etwa einem Drittel (32 Prozent) dürfen Smartphones nur genutzt werden, um Bilder oder Videos zu machen. Stumm geschaltet werden die Handys bei 30 Prozent.

„Sei es beim Menü, beim Ablauf oder bei der Handynutzung – wie der perfekte Heiligabend aussieht, davon hat jede und jeder eigene Vorstellungen. Ob generelles Verbot, bestimmte Nutzungszeiten oder Eigenverantwortung – klare Absprachen helfen, damit der Heiligabend besinnlich bleibt und das Smartphone nicht zum Streitpunkt wird“, sagt Sebastian Klöß, Experte für Consumer Technology beim Bitkom.

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