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Sonntag, Juni 26, 2022

Transtec: Kaum noch Hoffnung auf Sanierung

Für den angeschlagenen IT-Dienstleister und Hersteller Transtec besteht kaum noch Hoffnung auf Rettung: Ein Investor konnte nicht gefunden werden, ein Sanierungserfolg sei zweifelhaft.

Transtec: Kaum noch Hoffnung auf Sanierung
Für den angeschlagenen IT-Dienstleister und Hersteller Transtec besteht kaum noch Hoffnung auf Rettung: Trotz «intensiver Bemühungen» sei es Vorstand und Aufsichtsrat bisher nicht gelungen, einen Investor zu finden. Eine Sanierung und Fortführung des Geschäftsbetriebs im Ganzen sei «aus heutiger Sicht wenig realistisch», teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Jetzt rücke eine Veräußerung einzelner Geschäftsbereiche in den Fokus, heißt es weiter. Im Mai wurde die Schieflage der Transtec AG bekannt: Man sei drohend zahlungsunfähig, hieß es damals. Der Vorstand des IT-Dienstleisters habe deshalb beschlossen, beim Amtsgericht Tübingen einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu stellen, verbunden mit einem Antrag auf Einleitung eines Schutzschirmverfahrens nach Paragraf 270b der Insolvenzordnung. Das Amtsgericht hatte diesem Antrag entsprochen und Dr. Leichtle aus Stuttgart als vorläufigen Sachwalter bestellt.

Transtec ist spezialisiert auf eigene Hardware, Systemhaus-Geschäft und High-Performance-Computing. Das börsennotierte Unternehmen hat Niederlassungen in den Benelux-Staaten, Frankreich, Grossbritannien und in Brüttisellen in der Schweiz. Es erwirtschaftete 2015 einen Umsatz von 44,6 Millionen Euro. Bei dem Unternehmen mit Sitz im Tübinger-Reutlinger Technologiepark in der Mark West waren Ende Juni 2016 noch 95 Mitarbeiter beschäftigt. Drei Jahre zuvor waren es noch 137.

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