15.9 C
Flensburg
Donnerstag, Mai 23, 2024

Huawei packt eigenes Betriebssystem in smarten Fernseher

Das erste Gerät von Huawei mit seiner hauseigenen Android-Alternative Harmony OS wird ein vernetzter Fernseher sein.

Das erste Gerät von Huawei mit seiner hauseigenen Android-Alternative Harmony OS wird ein vernetzter Fernseher sein. Der chinesische Konzern stellte das Gerät der Tochtermarke Honor am Wochenende zum Abschluss seiner Entwicklerkonferenz vor. Der Fernseher Honor Vision TV mit 4K-Auflösung hat eine Bildschirmdiagonale von 55 Zoll und läuft mit chinesischen Chips. Huawei hatte sein Betriebssystem Harmony OS vergangene Woche vorgestellt und betont, dass der Konzern jederzeit in der Lage sei, damit Googles Android in seinen Smartphones zu ersetzen. Dem Unternehmen droht der Verlust des Zugangs zu Android, weil er von US-Präsident Donald Trump unter Hinweis auf Sicherheitsbedenken auf eine schwarze Liste gesetzt wurde. Die Android-Sperre wurde zunächst bis Ende August ausgesetzt – wie es danach weitergeht, ist offen.

Huawei betont, dass Harmony OS in allen Arten vernetzter Geräte laufen soll. Die Software soll genauso wie das Google-System quelloffen für alle zugänglich sein. «Wir wollen ein globales Betriebssystem etablieren, das nicht nur von Huawei genutzt wird», sagte Huawei-Manager Richard Yu bei der Vorstellung. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Kyocera zeichnet Partner mit Social-Media-Award aus

Kyocera Document Solutions, Anbieter im Bereich Informations- und Dokumentenmanagement, hat die Sieger des «Kyocera Social Media Award» geehrt.

Microsoft stellt neue Gerätekategorie vor

Microsoft setzt auf Künstliche Intelligenz, um Windows-PCs in die Zukunft zu bringen. Kern des Plans: Der hauseigene KI-Assistent Copilot, entwickelt mit der Technik hinter ChatGPT, soll die Hauptrolle spielen.

Nvidias Rekordlauf geht dank KI-Boom weiter

Nvidia stellt wie kaum ein anderes Unternehmen die technische Plattform für Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz. Das spült der Chipfirma Milliarden in die Kassen.
ANZEIGE