15.6 C
Flensburg
Donnerstag, Mai 23, 2024

Canalys: Huawei holt bei Smartphone-Verkäufen zu Apple auf

Der chinesische Anbieter Huawei hat im vergangenen Quartal beim Smartphone-Absatz fast die langjährige Nummer zwei Apple eingeholt.

Der chinesische Anbieter Huawei hat im vergangenen Quartal beim Smartphone-Absatz fast die langjährige Nummer zwei Apple eingeholt. Huawei habe die Verkäufe im Jahresvergleich um ein fünftel auf 38 Millionen Computer-Telefone gesteigert, berichtete die Marktforschungsfirma Canalys am Mittwoch. Apple meldete zuvor für vergangene Vierteljahr den Absatz von gut 41 Millionen iPhones. Mit einem durchschnittlichen Verkaufspreis von 606 Dollar pro Gerät blieb Apple aber weiter der mit Abstand profitabelste Smartphone-Anbieter. Marktführer Samsung setzte im vergangenen Quartal nach Berechnungen von Canlys 79 Millionen Smartphones ab und blieb damit in etwa auf Vorjahresniveau. Bei seinem iPhone-Konkurrenten Galaxy S8 stoße Samsung aber auf Grenzen. «Der Absatz des S8 war in einigen Regionen stark, aber es gibt Anzeichen dafür, dass die Nachfrage überschätzt wurde», erklärte Canalys-Analyst Tim Coulling. So bauten sich Lagerbestände in Europa auf und zusammen mit Rabattaktionen in den USA könne das bedeuten, dass die Bereitschaft der Android-Käufer, viel Geld für Smartphones zu bezahlen, eingeschränkt sei.

Android ist das dominierende Smartphone-Betriebssystem mit mehr als 80 Prozent Marktanteil, den Großteil der Verkäufe machen aber eher günstige Geräte aus. Chinesische Anbieter sind gut darin, technisch hochgerüstete Telefone zu Kampfpreisen zu verkaufen. Damit sind sie – auch dank der Größe des chinesischen Marktes – zu den weltgrößten Smartphone-Verkäufern aufgestiegen. Auf Platz vier der globalen Rangliste sieht Canalys die Firma Oppo nach einem Plus von 44 Prozent auf knapp 30 Millionen verkaufte Smartphones, gefolgt von Xiaomi mit fast 25 Millionen, ein Zuwachs von 52 Prozent. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

McKinsey-Studie: KI verändert drei Millionen Jobs in Deutschland

Bei einer schnellen Einführung von Systemen mit Künstlicher Intelligenz in den Unternehmen müssen sich in Deutschland viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf gravierende berufliche Veränderungen einstellen.

Studie: Nachfrage nach IT-Beschäftigten bricht ein

Die schlechte Wirtschaftslage und die Unsicherheit vieler Unternehmen lassen die Nachfrage nach Beschäftigten in IT-Berufen einbrechen.

Deutscher KI-Pionier DeepL wird mit zwei Milliarden bewertet

Der deutsche Übersetzungs-Spezialist DeepL erhält von internationalen Investoren 300 Millionen US-Dollar (276,8 Mio. Euro), um das weitere Wachstum des Unternehmens zu finanzieren.
ANZEIGE