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Samstag, Januar 17, 2026

Aktien: Unsicherheiten belasten Techwerte

Aktien konjunktursensibler Technologieunternehmen haben am Donnerstag besonders deutlich unter den aktuellen politischen Unsicherheiten gelitten.

Aktien konjunktursensibler Technologieunternehmen haben am Donnerstag besonders deutlich unter den aktuellen politischen Unsicherheiten gelitten. Der Krieg zwischen Israel und dem Iran verunsichert derzeit die Anleger an den Aktienmärkten. Sie stellten sich deshalb eher defensiv auf und mieden stark risikobehaftete Bereiche wie die Technologiebranche.

Der europäische Sektorindex Stoxx Europe 600 Technology büßte bis zum späten Vormittag überdurchschnittliche 1,2 Prozent ein und steuerte damit auf den dritten Verlusttag in Folge zu. Inzwischen hat das Branchenbarometer alle in diesem Monat bislang erzielten Gewinne aufgezehrt.

In Paris mussten die Anleger von Soitec ein Minus von 3,4 Prozent verkraften. Hierzulande verloren Infineon gut ein Prozent. Die Papiere von SAP büßten 1,6 Prozent ein und erreichten so das Niveau von Ende April. Unter den schwächsten Anteilscheinen im deutschen Nebenwerteindex SDax fielen PVA Tepla um 1,7 Prozent.

Die Aktien des auf die Baubranche spezialisierten Softwareanbieters Nemetschek sackten um mehr als drei Prozent auf 117,30 Euro ab. Damit notierten sie sowohl im Stoxx Europe 600 Technology als auch im Index der mittelgroßen deutschen Werte MDax weit hinten.

Zu Nemetschek hatte sich am Donnerstag auch die US-Bank JPMorgan geäußert. Anlässlich einer Onlinekonferenz mit dem Chef des Softwareunternehmens hielt Analyst Joseph George an seinem Kursziel für die Aktien in Höhe von 95 Euro fest. Dies impliziert aktuell ein Abwärtspotenzial von fast einem Fünftel.

Nemetschek sei zwar in strukturell attraktiven Märkten gut positioniert und verfüge über ein führendes Produktportfolio, schrieb George. Allerdings seien die Markterwartungen bereits hoch. So werde mit einer Beschleunigung des Wachstums aus eigener Kraft gerechnet, obwohl sich die Endmärkte derzeit uneinheitlich entwickelten. Der Experte verwies auch auf höhere Finanzierungskosten wegen neu begebener Anleihen. (dpa)

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