‚Make Amazon pay!‘ – Beschäftigte demonstrieren für mehr Geld

Unter dem Titel "Make Amazon Pay! Für gute und gesunde Arbeit bei Amazon!" haben Beschäftigte des Versandhandelsriesen am Montagnachmittag für höhere Bezahlung demonstriert.

Unter dem Titel „Make Amazon Pay! Für gute und gesunde Arbeit bei Amazon!“ haben Beschäftigte des Versandhandelsriesen am Montagnachmittag für höhere Bezahlung demonstriert. Sie zogen nach einem entsprechenden Aufruf der Gewerkschaft Verdi vom Hamburger S-Bahnhof Veddel zum Verteilzentrum von Amazon auf der Veddel.

Parallel hat Verdi vor dem sogenannten Prime Day Beschäftigte des Logistikzentrums im niedersächsischen Winsen (Luhe) nahe Hamburg zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Bis Dienstag 23.15 Uhr soll dort nicht gearbeitet werden. Am Dienstag und Mittwoch bietet der Online-Versandhändler am sogenannten Prime Day Rabatte auf viele Produkte. Amazon erwartet durch die Arbeitsniederlegungen keine Einschränkungen, wie das Unternehmen mitgeteilt hatte.

Verdi fordert seit Jahren unter anderem die Anerkennung der Flächentarifverträge des Einzel- und Versandhandels. Amazon betont dagegen, das Unternehmen biete ein fortschrittliches Arbeitsumfeld mit wettbewerbsfähigen Löhnen. Amazon verwies darauf, dass der umgerechnete Einstiegslohn für Logistikmitarbeiter in Deutschland ab September bei 14 Euro brutto pro Stunde aufwärts liegen werde inklusive Bonuszahlungen. Nach zwei Jahren Betriebszugehörigkeit liege der Lohn im Schnitt bei 37 000 Euro brutto pro Jahr. Hinzu kämen Extras und Vergünstigungen. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen

Studie: Zwei Drittel der Internetnutzer bevorzugen Firmen aus Europa

Die Mails mit Gmail verschicken, die Fotos in der Apple-Cloud speichern und über WhatsApp chatten - und damit den digitalen Alltag komplett über US-Riesen abwickeln. So machen es viele - oder?

Streit um KI im Militär: Anthropic verklagt US-Regierung

Die KI-Firma Anthropic hat die Nutzung ihrer Technik für autonome Waffen und Massenüberwachung verboten - und wurde dafür vom Pentagon ausgebootet. Das Unternehmen wehrt sich mit einer Klage.

Echoortung: Vodafone testet Fledermaus-Fähigkeiten im Netz

Das Handynetz als Radarsystem, um Menschen und Dinge zu erkennen: Was nach einer abstrusen Idee klingt, dürfte in einigen Jahren Wirklichkeit werden. Vodafone berichtet schon jetzt Vielversprechendes.
ANZEIGE
ANZEIGE