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Samstag, Juni 25, 2022

DXC Technology: «Wanna Cry» ist Weckruf für Firmen

«Wanna Cry» dürfte nach Einschätzung von Michael Eberhardt, Europachef vom IT-Dienstleister DXC Technology, ein Weckruf für viele auch nicht betroffene Firmen sein.

Michael Eberhardt, Europachef vom IT-Dienstleister DXC Technologies
Die Erpressungssoftware «Wanna Cry» dürfte nach Einschätzung eines IT-Experten ein Weckruf für viele auch nicht betroffene Firmen sein. «Die Gruppe der Unbelehrbaren könnte durch den Vorfall schrumpfen», sagte der Europachef des IT-Dienstleisters DXC Technology, Michael Eberhardt, der Deutschen Presse-Agentur. Gleichzeitig sei die Bereitschaft, Geld für Sicherheit in die Hand zu nehmen, nach wie vor gering. «Ein Großteil ihres Budgets würden die meisten unserer Kunden nicht auf das Thema Sicherheit setzen wollen.» Bei der weltweiten Cyberattacke waren kürzlich Zehntausende Computer in fast 100 Ländern betroffen. «Sicherheitslücken sind ein bisschen wie Bluthochdruck», sagte Eberhardt. «Wenn Sie es haben, ist es nicht so richtig schlimm, weil es erstmal nicht weh tut. Die Folgen spüren Sie erst viel, viel später.»

DXC Technology entstand aus der Fusion von CSC und der Service-Sparte von Hewlett Packard Enterprise (HPE). Der Dienstleistungs-Gigant mit einem Jahresumsatz von 26 Milliarden Dollar ging Anfang April unter dem Brand DXC Technology an den Start. (mit Material der dpa)

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