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Montag, August 15, 2022

Distributor Littlebit mit Rekordumsatz

Littlebit steigerte 2013 seinen Umsatz in Deutschland um 25 Prozent. Für 2014 sieht der Distributor NAS und die neuen Geschäftsbereiche Server und Digital Signage als Wachstumstreiber.

Littlebit-CEO Andreas Arndt und COO Natalie Kremer auf ihrem Stand im Planet Reseller
Der auf Storage fokussierte Distributor Littlebit Technology, aktiv in Deutschland und der Schweiz, konnte das Geschäftsjahr 2013 mit einem Rekordumsatz von 188 Millionen Euro beschließen. In Deutschland verzeichnete das Unternehmen mit 90 Millionen Euro ein Wachstum von mehr als 25 Prozent. „Das war ein sehr aufregendes Jahr für uns“, betont Andreas Arndt, CEO der Littlebit Deutschland AG, im Gespräch mit ChannelObserver im Planet Reseller auf der CeBIT. Der Grossist hat im vergangenen Jahr seine Geschäftsprozesse zentralisiert. So wurde beispielsweise die Niederlassung in München geschlossen. Durch die Gewinnung neuer Hersteller-Partner, wie beispielsweise Supermicro, schaffte das Unternehmen auch den Einstieg  ins Server- und Digital Signage-Geschäft, was den Umsatz zusätzlich beflügelte. „Wir haben sichtbar und mit erstem Erfolg ein Lösungsgeschäft auf die Beine gestellt“, so Arndt. Dafür werde der Grossist künftig verstärkt auf Dienstleistungen setzen und seine Services ausbauen. Besonders im Bereich After-Sales sieht Arndt noch viel Potenzial.

Auch für 2014 prognostiziert der Littlebit-Chef ein Wachstum von 25 bis 30 Prozent und somit ein überspringen der 100 Millionen Euro Umsatzmarke in Deutschland sowie der 200 Millionen Marke insgesamt. „Wir wollen aber nicht die Brechstange auspacken, sondern seriös und gesund wachsen. Das ist uns wichtig. Solche Ziele erreiche ich nur, wenn das Geschäft stabil bleibt und auf gesunden Füßen steht“, erklärt der Deutschlandchef. Produktschwerpunkt soll trotz der neuen Geschäftsbereiche NAS bleiben. „In der gesamten IT-Branche verzeichnet das Thema NAS das höchste Wachstum“, erläutert Arndt. Als Wachstumstreiber sieht der Distributionschef auch die Kooperation mit Asus an. Dadurch habe man es geschafft, als One-Stop-Shopping wahrgenommen zu werden. Händler könnten nun alles bei Littlebit beziehen, was sie für die PC-Assemblierung benötigten. Interessant bleibe auch das Geschäft mit SSDs, wobei Arndt hier vor allem auf die Kooperation von OCZ mit Toshiba setzt, die sich aber nach der Übernahme erst einmal in einem heiß umkämpften Markt sortieren müssten.

Im vergangenen Jahr startete Littlebit in der Schweiz zudem mit seiner neuen Notebook- und PC-Eigenmarke axxiv. Es hänge von der Entwicklung im Bereich Lösungen ab, ob die Marke auch in Deutschland eingeführt werde. Ähnlich sehe es mit der Übernahme von Nexanet aus. Auch hier gibt es laut Andreas Arndt Überlegungen, wie die deutsche Niederlassung diese Services nutzen könnte, die zur Zeit aber nur auf die Schweiz konzentriert seien: „Hier bleibt die Frage, inwieweit es möglich ist, dies zu adaptieren.“ 

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