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Mittwoch, August 17, 2022

Microsoft will Anzahl der Surface-Partner deutlich erhöhen

Microsoft will die Anzahl seiner Surface-Partner in Deutschland deutlich erhöhen. Rund 1.500 Systemhäuser sollen künftig das Surface-Portfolio mit entsprechenden Lösungen vermarkten.

Robin Wittland, Leiter des Geschäftsbereichs Windows und Devices
Microsoft berichtet von einer weiterhin steigenden Nachfrage nach seinen Surface-Produkten. Auch das im Juli 2016 vorgestellte Mietmodell «Surface as a Service», das in Deutschland über Also angeboten wird, würde vom Markt sehr gut angenommen werden, wie die beiden Microsoft-Manager Robin Wittland und Jens Dissmann im Gespräch mit ChannelObserver betonen. Hier zu Lande würden bereits rund 300 Reseller das Service-Angebot vermarkten. «Wir sehen eine stetige Nachfrage nach unseren Surface-Produkten im Unternehmensumfeld. Um den Ansprüchen unserer Kunden gerecht zu werden, suchen wir weitere Systemhäuser für den Vertrieb», betont Wittland, der seit September den Geschäftsbereich Windows und Devices bei Microsoft verantwortet. Microsoft hatte den Vertriebskanal für seine Surface-Produkte in den vergangenen Monaten sukzessive erweitert. Während zum Start nur eine Handvoll Reseller pro Land die Geräte vermarkten durfte, waren es bereits im vergangenen Jahr weltweit einige Tausend Partner.

Der Hersteller vertreibt die Produkte nach dem Two-Tier-Modell an die Distributoren Also, Tech Data, Ingram Micro und Wortmann. Sieben Authorized Device Reseller (ADR), darunter auch Bechtle, Cancom und Computacenter, beziehen die Surface-Geräte über die Distribution, werden aber von Microsoft direkt betreut und unterstützt. Hinzu kommen derzeit rund 500 DSP-Partner, die komplett von den Distributoren unterstützt werden. Diese Anzahl möchte Microsoft deutlich auf rund 1.500 Reseller aufstocken. Der Anbieter will mit den Systemhäusern, gleichgültig ob es sich um einen ADR oder DSP handelt, «auf Augenhöhe» zusammenarbeiten. Die künftigen Partner sollten idealerweise Hardware-Expertise und CSP-Erfahrung mitbringen. Sie sollen die Surface-Hardware um Microsoft-Software und eigene Lösungen ergänzen und zu einem «modern Workplace» für Geschäftskunden hochrüsten. Interessierte Systemhäuser können sich im Surface-Club online registrieren und sich bei den jeweiligen Ansprechpartnern in der Distribution beraten lassen.

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