HP lagert mehr als 1.000 Stellen an IT-Dienstleister aus

Hewlett-Packard Enterprise nimmt in Deutschland Vertragsverhandlungen mit zwei Dienstleistern über die geplante Auslagerung von mehr als 1.000 Stellen auf.

Hewlett-Packard Enterprise nimmt in Deutschland Vertragsverhandlungen mit zwei Dienstleistern über die geplante Auslagerung von mehr als 1.000 Stellen auf. Die Datagroup mit Sitz in Pliezhausen teilte am Donnerstag mit, man wolle bis zu 400 Softwarespezialisten von HP übernehmen, um weiter zu wachsen. Ein HP-Sprecher bestätigte, dass der IT-Konzern außerdem eine Absichtserklärung mit der Proservia GmbH unterschrieben habe. Zu Proservia könnten bis zu 1.000 HP-Mitarbeiter aus dem Infrastruktur-Geschäft wechseln. Das sei aber noch Gegenstand der Verhandlungen, sagte der HP-Sprecher. HP hatte im Herbst angekündigt, 1.000 bis 1.500 Stellen in Deutschland an andere IT-Dienstleister auslagern zu wollen. HP wolle mit anderen Firmen einen Lieferverbund für Outsourcing gründen, um flexibler auf Kundenwünsche reagieren zu können, hieß es damals. Betroffen ist der Bereich Enterprise Services in Deutschland, der sich mit IT-Outsourcing, Beratung und dem IT-Projektgeschäft befasst. Das Vorhaben soll nach dem ursprünglichen Plan bis zum 1. Juli 2016 umgesetzt werden.

Bundesweit beschäftigt HP Enterprise noch etwa 7.000 Mitarbeiter an verschiedenen Standorten. Der US-Konzern hatte sich im Herbst aufgespalten. Die Dienstleistungen für Unternehmen sind nun bei Hewlett Packard Enterprise angesiedelt. Das Geschäft mit PCs und Druckern wird bei HP Inc. weitergeführt. (dpa)

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