Bericht: HPE will Software-Bereich an Thoma Bravo verkaufen

Einem Bericht zufolge steht Hewlett Packard Enterprise (HPE) kurz davor, seinen Software-Bereich in einem Milliarden-Deal an den Finanzinvestor Thoma Bravo zu verkaufen.

Hewlett Packard Enterprise (HPE) verhandelt offenbar mit dem Finanzinvestor Thoma Bravo über einen Verkauf seines Software-Geschäfts. Der Hersteller versuche, einen Preis zwischen 8 und 10 Milliarden Dollar für den Bereich zu erzielen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Demzufolge habe Thoma Bravo unter den Investoren das bislang höchste Gebot abgegeben. HPE soll sich noch in Gesprächen mit Vista Equity Partners, Carlyle und TPG Capital befinden. Der Hersteller habe sich noch nicht auf Thoma Bravo festgelegt und könne sich noch mit einem anderen Kapitalgeber einigen, heißt es weiter. Auch sei es möglich, dass Thoma Bravo nur einen Teil des Software-Geschäfts zukaufen werde. Nach dem Bericht stiegen die Aktien von HPE um 3,2 Prozent auf 22,16 Dollar.

Im Juli gab es erstmals Spekulationen, dass sich Hewlett Packard Enterprise von Teilen seines Software-Geschäfts trennen wolle. Dazu sollen die Bereiche zählen, die über die Akquisitionen von Autonomy, Mercury Interactive und Vertica Systems zu HP gekommen waren. HPE könnte sich nach einer Trennung vom Software-Geschäft auf Netzwerke, Storage, Server und Cloud Computing fokussieren.

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