0.8 C
Flensburg
Mittwoch, Januar 21, 2026

«c’t»: Gefährliche Sicherheitslücken in Alarmanlagen

Gefährliche Sicherheitslücken in vernetzten Alarmanlagen haben einem Medienbericht zufolge Spionen und Dieben den Einbruch in Wohnungen und Häuser erleichtert.

Gefährliche Sicherheitslücken in vernetzten Alarmanlagen haben einem Medienbericht zufolge Spionen und Dieben den Einbruch in Wohnungen und Häuser erleichtert. Redakteure des Computermagazins «c’t» sind im Rahmen eines normalen Tests solcher Geräte auf diese Lücken gestoßen. Einbrecher hätten dadurch unter anderem ein detailliertes Bewegungsprofil ihrer potenziellen Opfer erstellen und ungestört auf Raubzug gehen können, schreibt das Magazin in seiner aktuellen Ausgabe (14/2016). Mit Erscheinen des Hefts sollten die entdeckten Schwachstellen jedoch wieder behoben sein.

Ein häufig vorhandener Schwachpunkt war denkbar banal: Die Steuerungsoberfläche im Netz einiger Geräte etwa von Abus, Lupus Electronics oder Climax Technology war mit einem Standard Login erreichbar. Auch bei der Freigabe im Netz musste dieser nicht zwingend geändert werden -und waren damit einfach zu erraten. «So wird dieser wichtige Schritt von vielen Nutzern schlicht vergessen», erklärte «c’t»-Redakteur Sven Hansen. Hinzu komme, dass sich über spezielle Online-Portale wie Shodan solche Geräte wie bei einer Google-Suche einfach auffinden ließen. «Beides zusammen führt schnell zum Alamranlagen-GAU», sagt Hansen.

Bei ihren Recherchen fanden Hansen und sein Kollege Ronald Eikenberg Hunderte offen übers Netz erreichbare Anlagen in aller Welt. Es sei ein Leichtes, sie etwa über die IP-Adresse geografisch zu orten. Hinterlegte E-Mail-Adressen oder Handynummern für den Fall eines Alarms habe es potenziellen Einbrechern zusätzlich leicht gemacht. Die Hersteller hätten allesamt «erschrocken» reagiert. Inzwischen hätten die genannten Firmen Änderungen und Sicherheitsupdates herausgegeben. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen

Nils Kaufmann wird neuer Chief Sales Officer bei Indevis x Data-Sec

Der Managed Security Service Provider Indevis x Data-Sec hat Nils Kaufmann zum neuen Chief Sales Officer (CSO) berufen.

Cancom erweitert regionale IT-Präsenz

Cancom baut seine regionale IT-Kompetenz weiter aus und hat einen neuen Standort im Kreativpark Lokhalle in Freiburg eröffnet.

DexxIT und Micron bieten Experten-Sprechstunden auf dem CloudFest an

Der IT-Distributor DexxIT und Speicherhersteller Micron sind auf dem CloudFest 2026 im Europa-Park in Rust vertreten.