Metro spaltet sich auf

Die Metro leitet die eigene Aufspaltung in die Wege. Die heutige Metro AG würde praktisch nur noch aus den Elektronik-Märkten Media Markt und Saturn bestehen.

Die Metro leitet die eigene Aufspaltung in die Wege. Der Vorstand bereite die Schaffung von zwei unabhängigen, börsennotierten Geschäftseinheiten vor, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Das Großhandelsgeschäft Metro Cash & Carry sowie die Lebensmitteltochter Real sollen dabei in eine eigene Gesellschaft übertragen werden, die vom heutigen Konzernchef Olaf Koch geleitet wird. Die heutige Metro AG würde dann im Wesentlichen nur noch aus der Elektroniktochter Media-Saturn-Holding (MSH) bestehen, die die beiden Retailer Media Markt und Saturn betreibt. Ihr Vorstandsvorsitzender würde der heutige MSH-Chef Pieter Haas. Der Aufsichtsrat muss den Aufspaltungs-Plänen noch zustimmen. Dann könnten sie bis Mitte 2017 verwirklicht werden.

MSH-Chef Haas sieht in dem Plan «klare und deutliche Vorteile»: «Wir hätten künftig eine Mehrheitsgesellschafterin, die sich ausschließlich auf unsere Branche konzentriert und wir wären der Kern ihrer Aktivitäten. Wir sehen großes Potenzial, dass die so geschaffene Consumer Electronics Gruppe verstärkt in Zukunftsthemen investieren und damit den Wert der gesamten Gruppe für unsere Kunden, Partner und Gesellschafter sowie für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steigern wird.»

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