Konsumklima trübt sich ein

Die Verunsicherung der Verbraucher durch den konjunkturellen Gegenwind setzt sich auch zum Jahresende fort. Im Dezember ging das Barometer nach drei Monaten mit Zuwächsen zurück, so die GfK.

Die deutschen Konsumenten sind weiterhin verunsichert. Vor allem die  europäische Schuldenkrise führt im Dezember zu einem leichten Rückgang der Konjunkturaussichten, so das Marktforschungsinstitut GfK. Davon bliebe auch die Konsumneigung nicht unbeeindruckt und müsse auf gutem Niveau Einbußen hinnehmen. Konträr entwickele sich dagegen die Einkommenserwartung. Nach dem spürbaren Rückgang im Vormonat könne sie zum Jahresende wieder etwas zulegen. Insgesamt gesehen verliere das Konsumklima leicht, weiste aber nach wie vor ein zufriedenstellendes Niveau auf.

Nach drei Monaten in Folge mit moderaten Zuwächsen muss die Konjunkturerwartung im Dezember leichte Einbußen hinnehmen, so die GfK. Der Indikator verliere aktuell 3,3 Zähler und weise  -17,9 Punkte auf. Zum Ende des Jahres liege die Konjunkturstimmung damit 17 Punkte unter dem entsprechenden Wert des Vorjahres.

Die Verbraucher gingen davon aus, dass die deutsche Wirtschaft in den kommenden Monaten eine schwierigere Phase durchleben werde. Eine Reihe von Ländern der Eurozone sien zuletzt klar in die Rezession gerutscht. Dies wären vor allem für stark exportorientierte Unternehmen keine guten Nachrichten. Vor dem Hintergrund der konjunkturellen Abkühlung gingen die deutschen Verbraucher im Moment davon aus, dass sich auch ihre Einkünfte nicht mehr mit der Dynamik entwickeln würden wie bislang. Das gute Niveau des Indikators deute jedoch darauf hin, dass die Bundesbürger auch in den kommenden Monaten mit Einkommenssteigerungen rechnen würden, die über der Inflationsrate liegen. 

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