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Freitag, Oktober 7, 2022

Deutlicher Umsatzrückgang bei ProMarkt

Der Umsatz der REWE-Tochter ProMarkt ging im vergangenen Jahr um 15,5 Prozent zurück. 13 Flächenmärkte mussten geschlossen werden.

Deutlicher Umsatzrückgang bei ProMarkt
Alain Caparros, Vorstandsvorsitzender der REWE Group, legte heute die Konzernbilanz der Gruppe für 2012 vor. Über die ProMärkte wurde nicht viel berichtet und das Wenige war negativ: ProMarkt habe wegen eines „äußerst schwierigen Wettbewerbsumfelds“ in 2012 einen Umsatzrückgang in Höhe von 15,5 Prozent verzeichnet. Im vergangenen Jahr mussten insgesamt 13 Flächenmärkte geschlossen werden. Durch diesen Umsatzrückgang der ProMärkte habe sich der Umsatz im Geschäftsfeld „Fachmarkt National“, zu dem auch die toom-Baumärkte gehören, um drei Prozent auf 2,4 Milliarden Euro verringert.

Einen Ausblick auf die Zukunft der ProMärkte gab Caparros nicht. Berichten zufolge dringe der REWE-Chef aber auf eine schnelle Trennung der Flächenmärkte. Vor kurzem soll sogar ein Verkaufsprospekt verschickt worden sein. Es sei ein Einzelverkauf an verschiedene Interessenten vorgesehen, berichtet die Lebensmittel Zeitung. Und Rewe muss sich mit dem Verkauf beeilen: Branchenkreisen zufolge sei allein für das Jahr 2011 von einem Verlust von rund 40 Millionen Euro auszugehen. Damit sei Promarkt der zweitgrößte Verlustbringer im Kölner Konzern nach der Discounttochter Penny (ChannelObserver berichtete).

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