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Mittwoch, November 30, 2022

Videospiele sind kein Kulturgut

Pünktlich zum Start der Gamescom haben wir Gewissheit: Videospiele sind kein Kulturgut. Nur die Jüngeren vertreten eine abweichende Meinung.

Videospiele sind kein Kulturgut
Die weltgrößte Spielemesse Gamescom öffnet in Köln ihre Pforten. Längst hat sich die Videospielebranche zu einem weltweiten Wirtschaftsfaktor mit Milliarden Umsätzen entwickelt. Das Spielen ist dabei „erwachsen“ geworden und begeistert Jung und Alt gleichermaßen. Unterschiedlicher Meinung sind die Altersgruppen allerdings, wenn es um die Frage geht, wie der kulturelle Wert von Videospielen einzustufen ist. Dreiviertel der Befragten sind nicht der Ansicht, dass Gaming den Stellenwert eines Kulturguts annimmt, so das Ergebnis einer Studie des Forsa-Instituts im Auftrag von LG. Laut Forsa sind sogar zwei Drittel derer, die sich selbst als regelmäßige Gamer bezeichnen, der Ansicht, dass man Videospiele nicht als kulturelles Gut bezeichnen könne. Diese Eigenschaft ist der Spielebranche allerdings bereits 2008 vom deutschen Kulturrat zugesprochen worden. Der Meinung des Kulturrates schließt sich die junge Generation an. Bei den 14 bis 29-jährigen ist bereits jeder Dritte der Meinung, dass Videospiele als kulturell wertvoll gelten. 

Knapp die Hälfte der Befragten (43%) ist der Meinung, dass heutige Videospiele Geschichten erzählen und Botschaften enthalten. Zwei Drittel bescheinigen zudem ein hohes Maß an Kreativität bei der Erstellung von Games. 

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