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Montag, Dezember 15, 2025

Samsung mit KI-Offensive beim neuen Top-Smartphone

Samsung setzt auf Künstliche Intelligenz, um mit seinem nächsten Top-Smartphone gegen Apples iPhone anzutreten.

Samsung setzt auf Künstliche Intelligenz, um mit seinem nächsten Top-Smartphone gegen Apples iPhone anzutreten. In der Galaxy-S24-Serie soll KI-Software unter anderem Bilder verbessern, Texte zusammenfassen und Unterhaltungen übersetzen. Samsung inszenierte die Premiere mit Lichtshow auf großer Bühne in San Jose im Silicon Valley, gerade einmal ein Dutzend Kilometer von der Apple-Zentrale entfernt. Markantes Detail der neuen Generation: Der kantige Rahmen der Basis-Varianten S24 und S24+ erinnert sehr stark an die Konturen jüngster iPhones.

Samsungs Smartphone-Chef TM Roh versprach in der Arena, in der sonst das Eishockey-Team San Jose Sharks spielt, KI-Innovationen, die das Leben einfacher machen sollen. Samsung wolle den technologischen Wandel durch Künstliche Intelligenz anführen, betonte er. Die S24-Reihe bietet unter anderem Echtzeit-Übersetzungen von Telefonanrufen und Unterhaltungen in 13 Sprachen, darunter Deutsch. Die Software soll Spiegelungen in Fotos entfernen können. Herkömmliche Videos können nachträglich in Zeitlupenaufnahmen umgewandelt werden – die Software erstellt dafür künstlich zusätzliche Bilder.

Funktionen wie die Computer-Übersetzung bei Telefonanrufen oder der Chat-Assistent, der Sätze umformulieren kann, basieren auf hauseigener KI-Entwicklung bei Samsung. Der Konzern stellt sich auf eine lange Lebenszeit der Modelle ein: Neue Smartphones sollen sieben Jahre lang mit Sicherheits-Updates versorgt werden.

Samsung stellte sein Flaggschiff-Modell zum ersten Mal seit mehr als einem Jahrzehnt nicht als Smartphone-Marktführer vor: Apple erklomm im vergangenen Jahr nach Berechnungen der Analysefirma IDC erstmals den Thron. Ihr Experte Francisco Jeronimo fand das bemerkenswert, da ein iPhone 2,5 mal mehr koste als ein durchschnittliches Smartphone. Samsung hielt den Spitzenplatz beim Absatz durch das breite Angebot an Modellen in verschiedenen Preisklassen, während Apple stets die meisten Profite im Markt abschöpfte. (dpa)

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