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Mittwoch, September 28, 2022

Mobiles Breitband wächst um 17 Prozent

Anfang 2013 nutzten fast 34 Millionen Deutsche die Mobilfunkstandards der dritten und vierten Generation, UMTS und LTE. Das waren 5 Millionen oder 17 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Mobiles Breitband wächst um 17 Prozent
Noch stärker gestiegen ist das insgesamt mobil übertragene Datenvolumen. Hier gab es ein Plus um 40 Prozent von 100 Millionen auf rund 140 Millionen Gigabyte, die mobil übertragen werden, so der Bitkom. LTE ermöglicht Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s. Die derzeit typische Bandbreite liegt zwischen 5 bis 20 Mbit/s je Teilnehmer, mit der Weiterentwicklung LTE-Advanced werden 30 bis 180 Mbit/s erreicht. Ende 2012 waren bei den Netzbetreibern rund 1,1 Millionen LTE-Nutzer gemeldet. Laut Breitband-Atlas der Bundesregierung lag die Netzabdeckung von LTE Ende zu diesem Zeitpunkt bei knapp 52 Prozent der Haushalte. Die Zahl der LTE-Basisstationen hatte sich innerhalb des vergangenen Jahres auf 9.600 verdreifacht.

In Deutschland gibt es rund 113 Millionen Mobilfunkverträge, fast 1,4 pro Einwohner. Der Boom bei Smartphones und Tablets sowie der Trend zu UMTS und LTE treiben das Wachstum bei den mobilen Datendiensten. So wird der Markt für mobiles Internet bald das mobile Telefonieren als wichtigsten Umsatzbringer für deutsche Telekommunikationsanbieter ablösen. Dieses Jahr stehen die mobilen Datendienste für rund 44 Prozent des deutschen Markts für Mobilfunkdienste. Das Geschäft mit mobilen Datendiensten legt seit 2009 zweistellig zu, in diesem Jahr voraussichtlich um 10 Prozent auf 9,4 Milliarden Euro. Hingegen geht seit 2006 der Umsatz mit Handy-Gesprächen zurück, in diesem Jahr um 7 Prozent auf 11,9 Milliarden Euro. Im Jahr 2005 wurde noch für 19,1 Milliarden Euro mobil telefoniert.

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