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Sonntag, August 14, 2022

Microsoft präsentiert digitale Zahnspange

Gelungener Aprilscherz von Microsoft: Der Hersteller kündigt eine „digitale Zahnspange“ inklusive Bluetooth und Kamera an.

Beim Thema Wearable Computing ist Microsoft noch nicht ganz vorne dabei. Das änderte sich, zumindest am ersten April, in einer Pressemitteilung: Auf der Entwickler-Konferenz BUILD in San Francisco greife Microsoft den Megatrend auf und präsentiert mit „Microsoft Braces“ eine erste Betaversion seiner digitalen Zahnspange, so Microsoft in einer Pressemitteilung. Neben Bluetooth gehöre die eingebaute 32 Megapixel Kamera zu den Highlight-Features. So könne der Nutzer schon mit leicht geöffnetem Mund Fotos und Videos aufnehmen. Über den mitgelieferten Spangenbügel könnten Telefonate geführt werden. Damit kein Anruf und keine SMS oder Tweets mehr verpasst würden, aktiviere die Spange bei eingehenden Gesprächen, Messages und Postings sofort einen Vibrationsalarm im gesamten Mundraum. Microsoft Braces würden noch zum Weihnachtsgeschäft 2014 weltweit im Handel erhältlich sein.

„Wir haben zähneknirschend akzeptiert, dass wir auf dem Markt der Wearables noch nicht angekommen sind“, so Pressechef Thomas Mickeleit. „Mit Microsoft Braces wollen wir das ändern, indem wir unsere Innovationskraft unter Beweis stellen und der Konkurrenz die Zähne zeigen.“ Für den Verkauf seiner digitalen Zahnspange erweitere Microsoft zudem sein Vertriebsnetzwerk: Neben den bekannten Elektronik-Einzelhändlern werden Microsoft Braces zukünftig auch von Microsoft lizensierten Zahnarztpraxen vertrieben und beim Nutzer eingebaut. Und wem der Aprilscherz in der Pressemitteilung bis dahin noch nicht aufgefallen ist, wird spätestens beim Pressesprecher, der für Rückfragen zuständig ist, stutzig: Till Eulenspiegel.

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