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Samstag, Dezember 10, 2022
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Markt für Unterhaltungselektronik rückläufig

Der Markt für „klassische“ Unterhaltungselektronik ging im ersten Quartal deutlich zurück. Die Bereiche Consumer-TK und -IT konnten dagegen zulegen. Der TV-Markt brach ein.

Die Consumer Electronics-Branche in Deutschland ist mit einem leichten Rückgang um 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ins Jahr 2013 gestartet, so eine Meldung der gfu. Der Umsatz in den ersten drei Monaten betrug 6,55 Milliarden Euro. Die „klassische“ Unterhaltungselektronik musste dabei ein Minus von 15,9 Prozent hinnehmen. Der Produktbereich der privat genutzten Telekommunikation wuchs dagegen um 23,3 Prozent und die Consumer-IT-Produkte legten um 5,6 Prozent zu.

Der im Vorjahresvergleich deutlich geringere Umsatz mit Unterhaltungselektronik sei durch das sehr starke erste Quartal 2012 bedingt, so die gfu. In diesem Zeitraum hätten die Fußball-Europameisterschaft und Olympische Spiele ebenso wie die Abschaltung der analogen Satellitenübertragung dem Geschäft mit Fernsehgeräten und Set-Top-Boxen deutliche Impulse gegeben. Im ersten Quartal 2013 wurden mit TV-Geräten knapp 1,3 Milliarden Euro und damit 21,8 Prozent weniger Umsatz erzielt als in den ersten drei Monaten 2012. Der Rückgang bei den Stückzahlen beträgt 20,9 Prozent auf 2,06 Millionen Stück.

Zuwächse bei der Unterhaltungselektronik gab es im Segment digitale Kameras. Sowohl die Kameras (+ 6,7 %), als auch die Wechselobjektive für Systemkameras (+ 15 %) konnten beim Umsatz zulegen. Lautsprecher entwickelten sich mit 16,1 Prozent mehr Umsatz und um 16,4 Prozent gestiegener Stückzahl ebenfalls positiv. Umsatzrückgänge gab es in den Bereichen Set-Top-Boxen (- 46,6 %), Video total (- 8,1 %), Camcorder (- 10,2 %), Personal Audio (- 21,4 %) und Videokonsolen (- 26,5 %). Dagegen verzeichnete der Bereich Zubehör mit einem Plus von 14,6 Prozent erneut einen Umsatzzuwachs.

In der IT-Kategorie stieg der Umsatz um 5,6 Prozent auf knapp zwei Milliarden Euro. Wachstum zeigten dabei hauptsächlich die Tablet-PCs mit 1,2 Millionen verkauften Stück (+ 145 Prozent) und einem Umsatz von 453 Millionen Euro (+ 87,5 Prozent).

 

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