Klassische Unterhaltungselektronik in den roten Zahlen

Die klassische Unterhaltungselektronik blieb beim Umsatz im ersten Quartal erneut in den roten Zahlen. Vier Produktbereiche waren stark rückläufig.

Die UE-Branche hat im ersten Quartal mit einem Umsatzzuwachs um zwei Prozent auf 6,7 Milliarden Euro einen guten Start ins Jahr geschafft. Erneut wurde das Geschäft vor allem durch Smartphones und andere privat genutzte Telekom-Produkte beflügelt. Die klassische Unterhaltungselektronik blieb beim Umsatz dagegen mit minus 3,8 Prozent erneut in den roten Zahlen, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Cemix-Index hervorgeht. Mit klassischer Unterhaltungselektronik verzeichnete die Branche einen Umsatz von knapp 2,4 Milliarden Euro. Mit TV-Geräten, dem Zugpferd des Segments, setzten die Unternehmen lediglich noch rund 1,1 Milliarden Euro um – ein Rückgang von 7,5 Prozent. Auch Digitalkameras (minus 16,2 Prozent), Video-Rekorder und -Player (minus 13,8 Prozent) sowie Multimedia-Produkte für Auto (minus 5,5 Prozent) liefen weniger gut. Umsatzzuwachs gab es in den Produktbereichen Home Audio (+ 4,6 Prozent), Camcorder (+ 17,2 Prozent), Zubehör (+ 21,5 Prozent) und Videogames Konsolen (+ 28,5 Prozent).

Deutlich zurück gegangen sind dagegen die Umsätze mit IT-Produkten wie Tablet-PCs (minus 21,9 Prozent) und Notebooks (minus 5,2 Prozent). Bei Desktop-PCs erhöhte sich der Umsatz leicht um 1,9 Prozent. Für das gesamte Jahr 2015 werde eine «stabile Marktentwicklung» erwartet, obwohl keine sportlichen Großereignisse die Umsätze ankurbeln könnten. Der Cemix-Index wird von der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik gfu zusammen mit der GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) und dem Bundesverband Technik des Einzelhandels herausgegeben.

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen

Suse holt zwei Branchenexperten an Bord

Open-Source-Spezialist Suse hat mit Nicholas Dimotakis und Astor Carlberg zwei Branchenexperten für das Unternehmen gewinnen können.

Streit um KI im Militär: Anthropic verklagt US-Regierung

Die KI-Firma Anthropic hat die Nutzung ihrer Technik für autonome Waffen und Massenüberwachung verboten - und wurde dafür vom Pentagon ausgebootet. Das Unternehmen wehrt sich mit einer Klage.

Milliarden-Investition: Google eröffnet KI-Zentrum in Berlin

Neues KI-Zentrum, historische Kulisse: Was Google, Politik und Wissenschaft in Berlin zusammenbringen - und warum das wirtschaftliche Potenzial gigantisch ist.
ANZEIGE
ANZEIGE