IBM und Hilton arbeiten an Concierge-Roboter

In den Hilton-Hotels könnten Gäste demnächst von dem Roboter «Connie» in Empfang genommen werden. Das Pilotprojekt setzt auf IBMs Watson-Technologie auf.

In den Hotels von Hilton könnten Gäste demnächst von dem Roboter «Connie» in Empfang genommen werden. An einem ersten Roboter-Concierge arbeitet die Hotelkette gemeinsam mit IBM. Das Pilotprojekt werde auf IBMs Watson-Technologie aufsetzen, teilten die Unternehmen am Mittwoch mit. Im Hilton in der US-Stadt McLean (Virginia) solle «Connie» die Gäste künftig begrüßen und über lokale Touristenattraktionen informieren. Auch über die Ausstattung der Hotelzimmer solle der Roboter Auskunft geben sowie Empfehlungen für das Restaurant aussprechen.

«Connie» ist wie die anderen auf der Watson-Technologie basierenden Robotik-Entwicklungen von IBM selbstlernend und optimiert seine Vorschläge nach jeder gestellten Frage. Sein Name sei an den des Hilton-Gründers Conrad Hilton angelehnt, hieß es. Er sei der erste Roboter für die Gastronomie, der in Kooperation mit SoftBank Robotics entstehe. Zuletzt hatte IBM auf dem Mobile World Congress in Barcelona einen Roboter vorgestellt, der etwa im Gesundheitswesen zum Einsatz kommen könnte. Der Roboter «Pepper» des Herstellers Aldebaran Robotics eroberte am Stand von IBM die Herzen der Besucher. Die 1,20 Meter große Figur mit schwarzen Kulleraugen hat in Japan auch private Käufer gefunden. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen

Telekom peilt bei Glasfaser-Ausbau 25 Millionen Haushalte an

Beim Ausbau von Glasfaser-Internet hat die Deutsche Telekom ihr Tempo erhöht.

Nvidia steigert Umsatz um mehr als 70 Prozent

Unter Anlegern gibt es Zweifel, ob die gewaltigen Investitionen in KI-Rechenzentren jemals zurückverdient werden. Doch das Geschäft mit Chips bei Nvidia läuft weiter ungebremst.

Studie: Hacker legen Betrieb bei vielen Unternehmen lahm

Kürzlich legte eine Cyberattacke Auskunftssysteme der Deutschen Bahn lahm. Eine neue Studie zeigt: Das ist bei weitem kein Einzelfall.
ANZEIGE
ANZEIGE