Europol warnt vor Missbrauch von Text-Roboter ChatGPT

Die europäische Polizeibehörde Europol hat vor dem Missbrauch von Text-Robotern durch Kriminelle gewarnt.

Die europäische Polizeibehörde Europol hat vor dem Missbrauch von Text-Robotern durch Kriminelle gewarnt. Die Technik könne auch für Betrug, Falschinformation und Cybercrime eingesetzt werden, warnte die Behörde in einem am Montag in Den Haag veröffentlichten Bericht. Europol-Experten hatten den Text-Roboter ChatGPT auf Möglichkeiten des Missbrauchs untersucht.

Die Fähigkeit von ChatGPT, sehr realistische Texte zu schaffen, mache das Programm zu einem nützlichen Instrument für Kriminelle, schrieb die Behörde. Der Text-Roboter sei in der Lage, den Sprachstil von bestimmten Personen oder Gruppen zu kopieren. Verbrecher könnten dies missbrauchen, um Opfer zu täuschen und ihr Vertrauen zu gewinnen.

Weil ChatGPT auch in der Lage sei, Codes für verschiedene Programmiersprachen zu produzieren, sei er auch ein mögliches wertvolles Instrument für Kriminelle mit wenig technischem Wissen, so Europol. Um Missbrauch zu verhindern, müssten Ermittler mit der technologischen Entwicklung Schritt halten. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen

Natuvion holt Marco Coriand für das Partnergeschäft an Bord

Als neuer Global Head of Partner & Customer Success soll Marco Coriand das Partner-Geschäft vom Daten-Spezialisten Natuvion weiterentwickeln und das Partner-Ökosystem weltweit ausbauen.

Leica bekommt neuen Chef

Andreas Voll übernimmt ab April den Vorstandsvorsitz bei Leica. Was ihn als Nachfolger von Matthias Harsch auszeichnet und welche Erwartungen der Aufsichtsrat formuliert.

Also erhöht Dividende

Also erhöht für die Aktionäre die Dividende, so wurde es auf der Hauptversammlung des Anbieters beschlossen.
ANZEIGE
ANZEIGE